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Startseite > Rezensionen > Marvel Comics > Irene Salzmann > Comic > 100% Marvel 29: Die Fantastischen Vier – Das Ende
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100% Marvel 29: Die Fantastischen Vier – Das Ende

100% MARVEL 29: DIE FANTASTISCHEN VIER – DAS ENDE

Buch / Comic

Alan Davis, Mark Farmer, John Halisz u. a.
100 % Marvel 29: Die Fantastischen Vier – Das Ende
Fantastic Four: The End 1 – 6, USA, 2007
Panini, Marvel Deutschland, Nettetal-Kaldenkirchen, 8/2007
SC mit Klappbroschur, Comic, Superhelden, SF, Fantasy, 148/1695
Aus dem Amerikanischen von Uwe Anton
www.paninicomics.de

Der letzte Kampf der FF gegen Dr. Doom endet tragisch: Nicht nur der Diktator von Latveria stirbt - auch Franklin und Valeria Richards überleben die Auseinandersetzung nicht. Die Familie bricht auseinander, unfähig, diesen Verlust gemeinsam zu betrauern und zu verkraften.
Während sich Reed ganz in seine Arbeit vergräbt und selbst für langjährige Freunde kaum noch zu sprechen ist, schließt sich Johnny den Avengers an. Ben Grimm und seine Familie finden auf dem Mars eine Heimat. Sue unternimmt archäologische Expeditionen – zusammen mit ihrem langjährigen Verehrer Namor. Allerdings steht ihr der Sinn weder nach einem Flirt noch nach alten Relikten. Sie sucht ein ganz bestimmtes Artefakt, das andere lediglich für einen Mythos halten, aber Sue ist davon überzeigt, dass es real ist. Es muss real sein, sonst sind Franklin und Valeria tatsächlich für alle Zeiten verloren.
Unterdessen braut sich unbemerkt eine neue Bedrohung zusammen, und übermächtige Feinde greifen das Sol-System an. Alle Helden – auch die FF – müssen zusammenhalten, um den Gegner aufzuhalten. Aber werden ihre Kräfte reichen? Und kann Susan ihre Kinder retten?

Star-Autor und –Zeichner Alan Davis („ClanDestine“, „Excalibur“, u. a.) schuf dieses Spektakel, das einen Blick in eine mögliche Zukunft des Marvel-Universums erlaubt. Nahezu alles, was Rang und Namen hat, tummelt sich auf rund 150 Seiten: alte Helden, ihre Nachfolger und Feinde, darunter Spider-Man, Nick Fury, Cap America, Silver Surfer, Dr. Strange, die Inhumans. Es fehlen eigentlich nur die Mutanten, doch auch so sind genug illustre Charaktere versammelt, die man immer wieder gern – in ihrer Zukunftsversion – sieht (zumal die „Uncanny X-Men“ und ihre Ableger selten in die Story-Lines der „FF“ eingebunden wurden und umgekehrt).
Die Geschichte beginnt mit einem Knaller, denn gleich auf den ersten Seiten sterben zwei Sympathieträger, Kinder dazu, was man als besonders tragisch empfindet. Über diesen Verlust lösen sich die FF als Team auf, alle gehen eigene Wege und sehen sich über Jahre nicht mehr. Erst eine große Bedrohung bringt die Familie wieder an der Seite anderer Helden zusammen. In Folge gibt es reichliche Action-Szenen, bis der wahre Feind seine Identität enthüllt.
Die endgültige Lösung des Konflikts ist Deus ex Machina zu verdanken, aber nicht, weil Alan Davis nichts Besseres einfiel, sondern weil er dadurch die Möglichkeit erhielt, weitere Charaktere sinnvoll einzubinden. Von daher ist die sechsteilige Mini-Serie „Die Fantastischen Vier: Das Ende“ nicht nur ein spannendes Zukunfts-Abenteuer mit Happy End sondern auch eine Hommage an eine Vielzahl beliebter Figuren und ihre Schöpfer.
Die packende Story ist großartig illustriert. Noch immer kann Alan Davis überzeugen und zeichnet mit die schönsten Protagonisten. Von seinem Können dürfen sich die meisten bejubelten Newcomer, die in den letzten Jahren das Gesicht des Marvel-Universums prägten, mehr als nur eine Scheibe abschneiden.

Der Sammelband zählt von der zeichnerischen und narrativen Qualität her zu den Highlights der „100 % Marvel“-Reihe. Das in sich abgeschlossene Abenteuer kann für sich allein stehen, Vorkenntnisse sind zum Verständnis der Handlung nicht erforderlich, doch sollte man einigermaßen mit den Charakteren, die regelmäßig bei den “Fantastic Four“ auftauchen, vertraut sein.
Für Sammler und Fans der FF ist dieses umfangreiche und ansprechend gestaltete Paperback ein Muss, doch auch Gelegenheitsleser haben viel Freude am Betrachten der detailreichen, dynamischen Bilder und an der spannenden Story. Abgerundet wird mit Informationen zu Alan Davis und einer Cover-Galerie.

15. Sep. 2007 - Irene Salzmann

Der Rezensent

Irene Salzmann
Deutschland

Total: 1065 Rezensionen
August 2017: keine Rezensionen

Irene Salzmann, Jahrgang 63, verheiratet, drei Kinder, studierte mehrere Semester Südostasienwissenschaften und Völkerkunde an der LMU München.
Schon seit Jahren schreibt sie phantastische und zeitgenössische Erzählungen, die zunächst in den Publikationen der nicht-kommerziellen Presse erschienen sind. In den vergangenen Jahren w...

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