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FILME: KRIEG IM WELTENRAUM

18. August 2017 - Die Rache der Galerie des Grauens Folge 8

Bereits 1902 schoss der französische Regisseur Georges Méliès seinen Helden Professor Barbenfouillis auf den Mond. In der realen Welt dauerte es über 65 Jahre länger dieses Traumziel der Menschheit zu erreichen. Dies hat aber Filmemacher von allen 4 Ecken des Globus nicht davon abgehalten, ihre Vorstellungen, von dem was im unendlichen All lauert, auf Zelluloid zu bannen.

In der Regel ging es dabei aber um Außerirdische, die auf die Erde kommen. Somit spielten die Filme dann auch zu einem großen Teil auf dem Blauen Planeten.

Ironischerweise waren es u.a. die von Bodo Gaus als Ergänzung zur deutschen Veröffentlichung von PLANET DER TOTEN SEELEN/WAR OF THE SATELLITES inszenierten Szenen, die etwas mehr … ähm … Weltraumaction boten.

Im Weltraum selbst richtig rund ging es dann in dem nunmehr als 08. Beitrag zur RACHE DER GALERIE DES GRAUENS erscheinenden KRIEG IM WELTENRAUM. Produziert von Toho Co. Ltd. und inszeniert von Altmeister Ishiro Honda, dürften gerade diese beiden Namen heutzutage bei den Fans des phantastischen Genre sofort Assoziationen mit Schlachten riesiger Monster auslösen. Immerhin sind Studio und Regisseur unzertrennbar mit den Geschichten um die riesige Saurierechse GODZILLA verbunden.

In KRIEG IM WELTENRAUM gibt es keine großen Monster, dafür aber Weltraumschlachten en galore. Und dazu jede Menge fortschrittliche Handlungselemente. Hierzu mal ein Auszug aus dem Booklettext von Jörg M. Jedner:

„Das hat es im Kino in dieser Art noch nicht zuvor gegeben: Irdische Raumschiffe und UFOs bekämpfen sich mit zerstörerischen Strahlen, jagen durch das All, explodieren und liefern sich verwegene Duelle. Mit Fug und Recht darf man Regisseur Honda aus heutiger Sicht eine bemerkenswerte Pionierarbeit bescheinigen. Dies ist aber längst nicht alles. Hier findet in Bild und Ton eine Mondlandung statt, so wie sie tatsächlich zehn Jahre später in der Realität durchgeführt wurde. Hier darf eine Frau auch Astronautin sein und ihren Mann stehen. …Und: Hier bricht eine internationale Raumschiffbesatzung zu einer Erkundungsmission auf. Dies funktioniert bereits im Jahre 1959, mit einfachen Erdenmenschen und ganz ohne Typen mit spitzen Ohren vom Planeten Vulkan.“

KRIEG IM WELTENRAUM darf also mit Fug und Recht als sehr progressiver SciFi-Film bezeichnet werden.

Rezension:

Florian Hilleberg hat den Film gesehen und die Bluray-/DVD-Veröffentlichung auf Herz und Nieren geprüft. Sein Fazit lautet:

Ein wahrer Pionier des Science-Fiction-Films mit visionären Ideen und einer fast schon theatralischen Dramaturgie, die durch den klangvollen Soundtrack von Akira Ifukube unterstrichen wird. Ein toller Film!

Den kompletten Beitrag finden Sie hier.


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