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Abortus artificialis
von Rainer Innreiter

Andrä Martyna Andrä Martyna
© http://www.andrea-martyna.de
Es gab Träume, die waren zu schön um wahr zu sein.
Und es gab Alpträume, die waren zu grässlich, um nicht wahr zu sein.
Aus einem solchen erwachte Maria, nachdem sie wie eine Löwin darum gekämpft hatte, sich der Klauen und Zähne zu erwehren, mit denen sich der Alptraum in ihrem Verstand festgekrallt hatte und sie nicht mehr loslassen wollte. Bangvolle Augenblicke lang fürchtete sie, die grausige Fratze aus dem Traum hätte sich in der Realität manifestiert und lächle sie boshaft und tückisch an.
Aber dann merkte Maria, dass lediglich das durch die hellen Vorhänge flutende Sonnenlicht an der Zimmerdecke waberte und unförmige Schemen erzeugte. Und doch: Erleichterung wollte sich keine einstellen. Ihr Herz raste wie ein verrücktes Uhrwerk und ihr Nachthemd klebte ekelhaft kalt an ihr.
Sie vermeinte Blut zu riechen und erschauderte angewidert.
Rasch zog sie sich an, um die Welt vor ihrer Tür zu begrüßen und solcherarts Abstand von den Hirnsgespinsten der Nacht zu gewinnen. Ein paar frische Brötchen würden den Sonntag versüßen. Ein seltsamer Heißhunger, den sie seit ihrer Schwangerschaft nicht mehr verspürt hatte, machte ihr seit Tagen zu schaffen. Es war wie eine Vorahnung, die sich unmöglich erfüllen konnte. Schließlich lebte sie seit Monaten enthaltsam und zeigte wenig Interesse daran, diesen Umstand zu ändern, vor allem deshalb, weil sie sich ihrem Ex-Mann Egon immer noch zur Treue verpflichtet fühlte.
Natürlich hatte ihre Freundin Sandra im Grunde Recht, wenn sie sich darüber lustig machte: Herrgott, sie war seit einem halben Jahr geschieden! Wollte sie bereits mit vierzig als alte Jungfer enden?
An diesem Tag waren ihr die lüsternen Blicke des Bäckers egal, die unverhohlen ihren Körper abschätzten. Insgeheim war sie stolz darauf, für Männer durchaus noch begehrenswert zu erscheinen. Vielleicht sogar für nette Männer.

***



Inspektor Krüger hatte die Situationen, in denen ihn der Anblick des Tatorts entsetzt hatte, an einer Hand abzählen können. Nunmehr würde er die zweite Hand benötigen. Er schluckte hart einen Kloß, der sich im Hals gebildet hatte. Dietrach von der Spurensicherung nickte ihm zu und fuhr damit fort, auf der Holzvitrine nach Fingerabdrücken zu suchen.
„Scheiße“, flüsterte Krüger und sah sich im Wohnzimmer um.
Das Mobiliar war unbeschädigt. Der Großbildfernseher starrte ihn träge mit seinem schwarzen Zyklopen-Auge an, an der Wand hingen nicht gerade günstig wirkende, moderne Stiche, und die Münzsammlung in der Vitrine war vollständig, so weit er das abschätzen konnte. Von dem Toten auf dem Futon konnte man das nicht behaupten.
„Die Putzfrau hat ihn heute gefunden“, sagte Dietrach, ohne ihn dabei anzusehen. „Sie kommt zweimal die Woche. Schätze, sie wird ein paar Sonderschichten einlegen müssen, hm?“
Krüger schaffte nicht einmal die Parodie eines Lächelns. Er hatte natürlich bereits einige Mordopfer zu Gesicht bekommen: Gewalttätige Ehemänner, Schuldner bei Drogendealern, Ehefrauen mit verlockend hohen Lebensversicherungen. Aber die Morde der letzten Tage schienen keinen Sinn zu ergeben: Sie waren das Werk eines rasenden Dämons in Menschengestalt.
„Ja“, antwortete Krüger mit belegter Zunge.
Der Polizei-Photograph schob sich an ihm vorbei. „Morgen, Herr Inspektor… Jesses! Den guten Doktor Gruber hat der Irre auch durch die Mangel gedreht.“
Mit geübten Bewegungen schälte der junge Mann die Kamera aus der Tasche und schraubte das Objektiv ab, ohne auf seine Finger zu sehen. „Ein Gynäkologe diesmal. Zuvor ein Schlosser, ein Hotelier und ein Verwaltungsangestellter. Sehen Sie da irgend einen Zusammenhang?“
Krüger schüttelte den Kopf. Das einzig Auffallende war, dass der Täter offensichtlich lange Wege scheute: Alle Opfer wohnten in einem Umkreis von einem Kilometer. Unwillkürlich sah der Polizist beim Panoramafenster raus: Irgendwo dort draußen lief ein Irrer um. Und sorgte dafür, dass das Morddezernat auf Hochtouren arbeitete – wenngleich bislang ohne Erfolg. Dennoch war Krüger optimistisch, dass er ihn fassen würde. Die Frage war nur, wann. Und genau darin lag die bittere Pille: Je länger es dauerte, dem Mistkerl das blutige Handwerk zu legen, desto mehr Opfer würden zu beklagen sein.
Krüger stieß einen tiefen Seufzer aus und kehrte ins Dezernat zurück.

***



Vergnügt strich Sandra den Heringskäse dick auf die Scheibe Sonnenblumenbrot und pfiff dabei eine Melodie aus dem Radio. Maria hatte sich abgewöhnt zu fragen, wie sie alle Ernährungstheorien ad absurdum führen und dabei schlank und fit bleiben konnte. Dass sie selber bereits das zweite Brötchen aß und die dritte Tasse Kaffee trank, ignorierte sie geflissentlich.
„Wie läuft´s an der Uni?“
Sandra zuckte mit den Achseln. „Ganz gut. Gestern hat mich so ein Jungspund angebaggert. Stell dir vor: Der hat mir wirklich abgenommen, dass ich fünfundzwanzig sei! Wenn er mich bei der nächsten Prüfung abschreiben lässt, darf er mich ausführen.“
„Na ja, du siehst ja auch unverschämt jugendlich aus. Und das mit deinen vierunddreißig Jahren“, entgegnete Maria und biss vom Gebäck ab.
„Das muss ich auch! Ich will ja nicht als olle Jungfer enden wie du!“
„Hexe!“, zischte Maria gespielt empört und warf den Löffel nach ihrem Gegenüber.
Beide Frauen lachten. Dann wurde Sandra plötzlich ernst. „Hast du das mit Doktor Gruber gelesen?“
Maria runzelte die Stirn. „Was denn?“
„Man hat ihn tot in seinem Apartment gefunden“, antwortete Sandra und fügte wenig später flüsternd hinzu: „Ermordet.“
Ein paar Sekunden lang konnte Maria ihre Freundin nur ungläubig anstarren. War das einer ihrer makabren Scherze? Doch der Ausdruck in Sandras Gesicht überzeugte sie vom Gegenteil.
„Oh nein! Wer ermordet einen so netten Menschen?“
Tatsächlich hatte sie den Gynäkologen von Anfang an ins Herz geschlossen. Er war es gewesen, der ihre Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch als einziger Mensch in ihrem sozialen Umfeld nicht verurteilt hatte, sondern ihr im Gegenteil zur Seite gestanden war.
„Keine Ahnung. Sag mal … Entschuldige die Frage, aber denkst du noch oft an-“
Sie musste den Satz nicht erst zu Ende sprechen.
Maria lehnte sich im Stuhl zurück und atmete tief durch. „Jede Sekunde meines Lebens! Ich frage mich, ob die Entscheidung richtig war.“
Tatsächlich hatte scheinbar niemand Verständnis aufbringen können, dass sie das Kind nicht wollte. Die Selbstzweifel und Vorwürfe an ihr Gewissen hatten letzten Endes sogar das Ende ihrer Ehe bedeutet.
Und in letzter Zeit wurde sie von Alpträumen verfolgt, in denen sie sich im Operationssaal befand und keine Vollnarkose bekam. Der Schmerz wurde in diesen Träumen körperlich fühlbar und beängstigend real.
„Es ist dein Körper, Maria“, sagte ihre Freundin sanft und beugte sich über den Tisch, um ihre Hand zu streicheln.
„Nein. Das war der Körper eines anderen Menschen, den ich zerstören ließ.“

***



Der Mann hinter der einseitig verspiegelten Scheibe wirkte harmlos und gebrochen. Sein schmächtiger Körper saß zusammengesunken auf dem Plastikstuhl und der Kopf war auf den Tisch gerichtet, als gäbe es dort etwas Interessantes zu sehen.
„Und er hat nicht nach seinem Anwalt verlangt?“, fragte Krüger.
„Nein“, sagte Kommissar Eschbach und kämmte mit den Fingern sein schütteres Haar zurück. Je weniger Haare sein Haupt bedeckten, desto eitler schien er zu werden.
„Deshalb dachte ich, Sie sollten vielleicht gleich mal mit ihm reden. Er scheint ziemlich durch den Wind zu sein. Könnte ja sein, dass er uns wertvolle Informationen liefert. Wer weiß, ob dieser Psycho nicht noch eine Leiche im Keller hat?“
Krüger blähte die Wangen auf – ein kleiner Tick, wenn er nervös war. „Ich versuch´s mal.“
„Wollen Sie einen Kaffee?“, bot ihm sein Vorgesetzter einen Becher an.
„Nein danke. Sogar meine Frau kocht besseren Kaffee“, sagte der Inspektor und betrat den Raum.
Krüger leckte mit der Zungenspitze über die spröden Lippen. Der Raum war entsetzlich trocken. Vielleicht hätte er doch den Kaffee annehmen sollen.
„Was Sie mir da erzählen, Herr Wlaschek, läuft darauf hinaus, dass eine Art Geist Sie dazu gezwungen hat, aus Leichenteilen einen, hm, neuen Menschen zu formen. Ist das richtig?“
Unglücklich nickte der Verdächtige.
Krüger warf einen bedeutungsvollen Blick in die Scheibe. Vermutlich bogen sich der Kommissar und Dietrach bereits vor Lachen.
„Hören Sie bitte! Mir ist völlig klar, wie verrückt sich das anhört. Aber ich schwöre bei allem, was mir heilig ist: Es ist die Wahrheit!“
Rasch legte der Inspektor seine rechte Hand vor den Mund, um ein Kichern zu vermeiden. Wahrscheinlich würde das Ganze darauf hinauslaufen, dass Wlaschek auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren würde.
„Verstehe. Da sind aber doch einige Details, die mir nicht ganz einleuchten. Also: Sie behaupten, dieser Geist hätte Sie in Ihrer Wohnung eingeschlossen. Wie kamen dann die Leichenteile in Ihre Wohnung?“
„Er hat sie mir gebracht.“
„Ich dachte, wir sprechen von einem Geist? Wie kann ein Geist-“
„Was fragen Sie mich das?“, schrie Wlaschek und schlug die Hände vor sein Gesicht. Unwillkürlich zuckte Krüger zusammen. Etwas beschämt räusperte er sich und beugte sich nach vor, um Autorität auszustrahlen. Er hatte immer schon ein Faible für kleine, psychologische Tricks gehabt. „Nun, mir ist neu, dass Geister Materie bewegen können. Ganz davon zu schweigen, dass ja irgend jemand diese Menschen ermordet hat.“
Einige Sekunden lang schwieg Wlaschek. Dann nahm er die Hände vom Gesicht und fixierte den Polizeibeamten mit seinen traurigen, grünen Augen. „Das war auch der Geist. Vielleicht handelt es sich um einen Dämonen, ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass er es getan hat.“
„Hm-hm“, brummte Krüger. Langsam begann ihn das Gespräch zu langweilen. Er hatte schon viel Unsinn anhören müssen in all den Jahren. Das hier übertraf jedoch all den „Im Grunde bin ich vollkommen unschuldig, Herr Inspektor!“-Quark, wie er ihn von Leuten hörte, die ihn offensichtlich für einen naiven Besucher aus einer anderen Galaxis hielten, der selbst die dümmste Lüge nicht erkannte.
„Und woher wissen Sie das, wenn Sie die Wohnung die letzten Tage über nicht verlassen konnten?“
„Auf welche Weise hätte er denn sonst die Leichenteile bekommen?“, sagte Wlaschek, deutlich milder. Wurde ihm allmählich selber klar, wie hanebüchen seine Horror-Geschichte klang?
„Hat Ihnen dieser Geist eigentlich verraten, was er bezweckte? Ich meine, wozu sollten Sie die Leichenteile quasi wieder zusammen flicken?“
Wlaschek schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass er mich gehen ließ, nachdem ich den … den Auftrag erfüllt hatte.“
„Und da sind sie schnurstracks auf die nächste Wache gegangen?“
Der Mann nickte und rieb sich die Hände, als wollte er sie wärmen. „Könnten wir vielleicht morgen weiter reden? Ich bin müde. Ich kam in den letzten Tagen kaum zum Schlafen.“
„Das kann ich mir vorstellen“, ging es Krüger durch den Kopf. Tatsächlich war er ganz froh darüber, dass Wlaschek das Gespräch aus freien Stücken beenden wollte. Er verspürte wenig Lust, sich noch länger diesen Mist anzuhören und erhob sich vom Stuhl. Dann fiel ihm noch etwas ein, das ihn brennend interessierte. „Eine Frage hätte ich noch: Wir fanden zwar einige, nun, Körperteile in Ihrer Wohnung. Aber wo soll sich dieser Leichnam befinden, den sie neu erschaffen mussten?“
Wlascheks Augen weiteten sich. Zum ersten Mal schien er tatsächlich geschockt. „Wie meinen Sie das? Er liegt im Arbeitszimmer neben der Küche. Sie können ihn gar nicht übersehen – es sei denn … Himmel, er hat ihn unter seine Kontrolle gebracht!“
Der Polizeibeamte blickte ihn verständnislos an, als er wie irre zu lachen begann.

***



Nach dem Bad fühlte sich Maria ermattet, was auch an der Flasche Wein lag, die sie im Laufe des Tages mit Sandra geleert hatte. Es war ein roter Burgunder gewesen. Rot wie…
„Denk an was Schönes“, forderte sie sich selber auf, während sie das Licht ausknipste und ins Schlafzimmer ging. Vielleicht sollte sie noch ein paar Valium nehmen, um endlich wieder ruhig schlafen zu können.
Maria schloss die Vorhänge, nahm den Frottee-Bademantel ab und warf ihn über die Lehne des Stuhls. Zu viel Ordnung im Leben war auch nicht das Wahre. Bei dem Gedanken musste sie lächeln: Edgars Ordnungsfimmel hatte mehr als einmal für Zwistigkeiten gesorgt. Kein Wunder, dass sie ein gerüttelt Maß Chaos für gesund hielt.
Sie öffnete den Kleiderschrank und griff nach dem Nachtkleid. Sie griff daneben. „Nein“, korrigierte sie sich, „es hat sich bewegt!“
Zugegeben, sie war nicht mehr ganz nüchtern. Doch von Trunkenheit konnte keinerlei Rede sein. Plötzlich torkelte sie ein paar Schritte zurück, bis sie der Länge nach ins Bett fiel. Sie versuchte sich aufzurichten, prallte aber an einer unsichtbaren Mauer ab und kippte zurück. Erinnerungen an die Narkose wurden wach, als ihre Glieder schwerer und schwerer geworden waren, bis sie das Bewusstsein verloren hatte. Aber sie war doch wach, hellwach! Ein zweiter Versuch scheiterte eben so wie ein dritter.
„Hab keine Angst“, tönte eine geschlechtlose Stimme, die von überall herzukommen schien. „Ich werde dir nichts tun. Dein Körper ist mir heilig, Mutter.“
Nein, sie musste träumen! Wahrscheinlich hatte sie sich irgendwo den Kopf angestoßen und…
„Aufhören“, flüsterte sie. Es musste doch möglich sein, aus diesem verrückten Wahngespinst zu erwachen.
„Kämpfe nicht dagegen an“, sagte die Stimme kalt, schneidend, erbarmungslos.
„Wer bist du?“, fragte Maria. Tatsächlich wusste sie die Antwort, noch ehe sie erfolgte. Sie hatte die Antwort in ihren Alpträumen oft genug gehört.
„Dein eigen Fleisch, das du morden ließest. Mein Fleisch, das in einem Blutschwall aus deinem Körper geschabt wurde. Oh Mutter, warum hast du das getan?“
Aus dem Flur erklangen Schritte.
„Es tut mir Leid“, sagte Sandra, und das war die Wahrheit. Sie war zu feige gewesen, sich ihrer Verantwortung zu stellen. Aber es war nun mal geschehen und ließ sich nicht mehr rückgängig machen.
Die Tür wurde langsam geöffnet.
„Das muss es dir nicht, Mutter! Alles wird wieder gut. Wir fangen einfach von vorne an. Eine richtige Familie werden wir sein.“
Sie roch ihn, ehe sie ihn sah. Der ekelhafte Gestank der Verwesung, der Hauch des Todes, war ihr aus den unruhigen Nächten nur allzu vertraut geworden.
„Nein, bitte nicht.“
„Hast du mich damals um Erlaubnis gebeten? Mutter, ich hatte viel Zeit, darüber nachzudenken.“
Vorsichtig drehte sie den Kopf nach rechts. Die Gestalt war zu grässlich, um ihrem Verstand entsprungen zu sein. Sie musste real sein.
„Und weißt du, Mutter, ich kann dir heute vergeben. Nach all den Jahren habe ich meinen Frieden mit dir gefunden.“
Vergeblich suchte sie einen Blick in den leeren Augenhöhlen des grotesken Besuchers. Da war nichts: Kein Hass, keine Liebe, kein Leben, kein Tod.
„Denn diesmal wirst du mir das Recht auf Geburt nicht verweigern.“
Maria öffnete den Mund um zu schreien. Doch sie brachte lediglich ein Krächzen zu Stande und spürte, wie ihr Slip von einer ungelenken Hand zerrissen wurde.
„Wir werden eine wundervolle Familie abgeben, Mutter“, sagte die Stimme kühl. Und als sich der wandelnde Tote kalt und stinkend an sie presste, fügte die Stimme hinzu: „Ich habe uns sogar den passenden Vater ausgesucht.“

***



„Komm, sag schon, wer der Vater ist!“
Maria lächelte und schüttelte den Kopf. Ihre dunklen Augen wirkten traurig, trotz der heiteren Gemütsverfassung.
„Das willst du nicht wissen“, sagte sie, während sie liebevoll ihren prallen Bauch streichelte.

08. Mai. 2006 - Rainer Innreiter

Bereits veröffentlicht in:

Im Web: http://www.horrorfantasy.net

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