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DIE NEBELGLOCKE - Bei einer Novelle wird alles aufs Wesentliche reduziert, wodurch die Story kompakter und temporeicher wird.

Interview mit Sandra Binder, geführt von Alisha Bionda am 23. Dez. 2017.


Dieses Interview ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
6 Beiträge / 28 Interviews / 2 Kurzgeschichten / 37 Galerie-Bilder vorhanden
Sandra Binder Sandra Binder
Alisha Bionda führte via Mail einen weiteren Teil eines umfangreichen Interviews mit SANDRA BINDER.

A.B.: Liebe Sandra, das letzte Interview habe ich mit Dir im August u.a. zu Deinem Vampir-Roman „KÜSSEN VERBOTEN, BEISSEN ERLAUBT“ geführt, der im Arunya-Verlag publiziert wurde. Im September erschien dann ebenfalls im AV Deine düster-phantastische Novelle DIE NEBELGLOCKE, als Band 2 der Reihe „Der Barde“. Wie schnell gelingt es Dir, Dich auf andere Charaktere, Genres und Settings einzulassen?
S.B.: Ich kann sehr schnell umschalten. Meine Geschichten schlummern die ganze Zeit über in meinem Kopf; ich muss sie im richtigen Moment nur noch wachrütteln.
Ich liebe diese Abwechslung. In den letzten Monaten war ich gedanklich nicht nur in Piseog, dem fiktiven Handlungsort von »Die Nebelglocke«, sondern auch in London, Belfast und Berlin. Und im Moment weile ich in Nevada. Es wird nie langweilig, wenn man ständig neue Orte bereist.

A.B.: Schildere uns doch bitte kurz: Was erwartet die Leser in der Novelle?
S.B.: Die Leser begleiten Dall, einen intelligenten und zukunftsorientierten Kaufmann, der die Legende von einem Menschenfresser, der im Provinznest Piseog sein Unwesen treiben soll, anfangs nur belächelt. Als er sieht, welche grausamen Taten im Dorf verübt werden, denkt er zunächst an einen brutalen Mörder und will die Verbrechen aufklären. Aber selbst Dall gehen bald die logischen Erklärungen aus und er muss nach und nach alles, was er glaubte zu wissen, in Frage stellen.

A.B.: Welche Charaktere der Novelle liegt Dir besonders am Herzen – und warum?
S.B.: Besonders gern habe ich Neal, den Wirt. Ich mag diese sonderbaren Nebenfiguren, die man nie ganz durchschaut und die immer etwas Spezielles an sich haben. Neben dem Helden machen sie oft den Charme einer Geschichte aus.

A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu dem Plot?
S.B.: In Oberschwaben, nahe meiner Heimatstadt, gibt es ein großes Moorgebiet, in dessen Mitte ein See liegt, der Federsee. Um dieses Gebiet ranken sich einige Sagen; wie auch die vom »Nebelmännle«. Seine geisterhafte, nebelwabernde Geschichte erzählt von dem Konflikt zwischen realer und irrealer Welt.
Diese Legende hat mich zu meinem Nebelmann inspiriert.

A.B.: Hast Du die Handlung streng nach Expo geschrieben? Oder hat sich einiges während des Schreibens verselbstständigt?
S.B.: Bei mir läuft alles ziemlich genau nach Expo ab. Das liegt wohl daran, dass ich, wenn mich eine Geschichte einmal gepackt hat, einfach nicht mehr aufhören kann darüber nachzudenken, bis ich alles über sie weiß. Und nebenher muss ich es aufschreiben. Es kommt bei mir nicht selten vor, dass ich zig Seiten an Zusammenfassungen, Charakterblättern, Weltenbau und Recherche zusammen habe, bevor ich überhaupt ein Wort bzw. das Expo geschrieben habe. Natürlich ändere ich zwischendurch auch mal Kleinigkeiten, weil ich sehe, dass es anders besser funktioniert und die Details entfalten sich auch erst beim Schreiben, aber im Grunde hangle ich mich stets an einem dicken roten Faden entlang und weiß genau, wie und wo die Reise endet.

A.B.: Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Lektorat?
S.B.: Sehr unkompliziert, wie schon beim ersten Mal. Ich denke, wir haben uns gut eingegroovt.


A.B.: Wie gefällt Dir das Cover von DIE NEBELGLOCKE?
S.B.: Super! Es ist düster und trotzdem lebendig. Das Cover stimmt den Leser beim ersten Blick auf die Atmosphäre der Novelle ein.

A.B.: Wie gefällt Dir das Reigenlayout/z.B. das Banner von „Der Barde“?
S.B.: Es ist gut gelungen und macht auf jeden Fall neugierig. Ich finde diese kleinen Details sowieso sehr schön und eine Aufwertung für die eBook-Reihen. Man merkt, dass hier viel Liebe hineingesteckt wird.

A.B.: Was hat den Reiz für Dich ausgemacht eine Novelle zu schreiben?
S.B.: Bei einer Novelle wird alles aufs Wesentliche reduziert, wodurch die Story kompakter und temporeicher wird. Außerdem mag ich den Symbolcharakter dieser Erzählart.

A.B.: Worin siehst Du den Vorteil eines Novellentextes im Vergleich zur Romanlänge?
S.B.: Das Schöne an einem so kurzen Text ist, dass man ihn in einem Zug durchlesen kann. Wenn man sich einen Abend Zeit nimmt, darf man sich völlig in der Geschichte verlieren und braucht erst wieder aufzutauchen, wenn sie zu Ende ist.

A.B.: Wird es weitere Novellen von Dir geben? Wenn ja, welche?
S.B.: Leider fehlt mir momentan die Zeit, sonst hätte ich mich längst an anderen Novellen-Reihen beteiligt. Ich werde aber bestimmt wieder einmal eine schreiben.

A.B.: Liest Du demnächst aus DIE NEBELGLOCKE? Wenn ja, wo und wann?
S.B.: Es ist noch nichts geplant. Aber es reizt mich schon sehr, vor allem da jetzt die perfekte Jahreszeit für düstere Lesestoffe ist. Wenn sich etwas ergibt, werde ich auf jeden Fall über meine Homepage und die Social Media Kanäle informieren.

A.B.: Woran arbeitest Du derzeit? Worauf können sich die LeserInnen freuen?
S.B.: Demnächst erscheint mein humorvoller Liebesroman »Wenn Funken über Wolken tanzen« bei »be«, dem digitalen Imprint von Bastei Lübbe. Und am 01.03. folgt dann mein Familiengeheimnis-Roman »Die Frauen von Ballycastle«; ebenfalls bei »be«.
Die Manuskripte sind bereits fertiggestellt und lektoriert. Deshalb arbeite ich derzeit schon wieder an einem neuen Projekt, einer Biker-Reihe, die 2018 bei Edel Elements rauskommen wird.

A.B.: Wieder einmal vielen Dank für das ausführliche Beantworten meiner Fragen. Und bis zum nächsten Part des Interviews.
S.B.: Immer wieder gern.

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Binder, Sandra Binder, Sandra
Ich schreibe in den Bereichen Romance und Fantasy. Am meisten reizt mich, beides zu kombinieren. - interviewt von Alisha Bionda (18. August 2017)


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