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Nikki Page - und die "Sins of Love"-Reihe

Interview mit Nikki Page, geführt von Alisha Bionda am 30. Nov. 2015.


Dieses Interview ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
8 Beiträge / 38 Interviews / 5 Kurzgeschichten / 72 Galerie-Bilder vorhanden
Nikki Page Nikki Page
Alisha Bionda führte via Mail den ersten Teil eines umfangreichen Interviews mit NIKKI PAGE.

A.B.: Lieber Nikki, zuerst möchte ich Dir einige persönlichen Fragen stellen, damit Dich die Leser besser kennen lernen: Was gibt es über Dich als Mensch zu sagen?
N.P.: Hmm. Nicht so einfach. Ich halte mich für einen normalen Kerl, der das Leben in vollen Zügen genießt. Daher bin ich gelegentlich recht impulsiv, was meinen Mitmenschen manchmal ganz schön auf die Nerven geht. Ich mag Rotwein und ein schätze ein gutes Essen. Wenn es meine Zeit erlaubt, verbringe ich gerne ein paar Stunden mit meinen Freunden. Über meine sonstigen Vorlieben decken wir hier besser den Mantel des Schweigens ... grins ...

A.B.: Was zeichnet Dich in Deinen Augen aus?
N.P.: Lebensfreude. Ich lebe im Hier und Jetzt! Warum soll ich voller Sorgen in eine Zukunft blicken, an der ich doch nur wenig ändern kann? Warum soll ich mit meiner Vergangenheit hadern? Dieses Lebensgefühl möchte ich auch in meinen Büchern vermitteln.

A.B.: Was magst Du, und was eher nicht?
N.P.: Was ich mag? Lachen. Freude. Leben. Liebe. Leidenschaft. Die ganze Essenz des Lebens. Was mir nicht gefällt? Arroganz und Selbstherrlichkeit.

A.B.: Welche Hobbys hast Du?
N.P.: Auch wenn es auf den ersten Blick etwas seltsam klingen mag – ich habe keine Hobbys. Zumindest nicht im klassischen Sinne. Für mich ist das Schreiben so wichtig wie das Atmen. Das mag kitschig klingen, ist aber so. Natürlich höre ich auch Musik, lese Bücher und besuche Konzerte.

A.B.: Wolltest Du immer schon Schriftsteller werden? Oder gab es da eine Initialzündung oder war es eher eine Folge Deiner persönlichen Entwicklung?
N.P.: Das Schreiben war einfach da. Anders kann ich es nicht beschreiben. Eines Tags habe ich mich hingesetzt und losgeschrieben. Die Geschichte wurde später als „Eisherz“ im Cora Verlag veröffentlicht. Ein Leben als Schriftsteller war in meiner Lebensplanung zunächst nicht vorgesehen. Das ist doch gerade das Schöne am Leben. Man kann es nicht planen.

A.B.: Wann hast Du zu schreiben begonnen? Und womit?
N.P.: Vor etwa drei Jahren. Mit einem Laptop, den ich auch heute noch benutzte.

A.B.: Hast Du eine fest strukturierte Methode, wie Du ein Projekt umsetzt?
N.P.: Jein. Bevor ich schreibe skizziere ich ein Projekt zunächst in seinen Grundzügen.

A.B.: Schreibst Du gerne zu einer bestimmten Zeit? Lieber tagsüber, lieber abends/nachts? Wie sieht Dein Tagesablauf aus?
N.P.: Aufstehen. Schreiben. Schlafen. Das war natürlich nur die Kurzform. Ernsthaft. Ich habe keine festen Schreibzeiten. Ich kann zu jeder Tages- und Nachtzeit schreiben.

A.B.: Bevorzugst Du eine bestimmte Atmosphäre oder benötigst Du besondere Ruhe wenn Du schreibst?
N.P.: Ich brauche nur meine Ruhe. Der Ort ist mir egal. Ich könnte überall schreiben. Wichtig ist mir nur, dass ich dabei nicht gestört werde. Ich könnte z.B. niemals in einem Café o.ä. schreiben.

A.B.: Schreibst Du an mehreren Projekten gleichzeitig oder trennst Du das strikt?
N.P.: Ich arbeite immer nur an einem Projekt gleichzeitig, auch wenn zu anderen Projekten nicht immer eine wirklich strikte Trennung erfolgt. Oft habe ich Ideen oder Charaktere, die ich nicht in der aktuellen Geschichte „unterbringen“ kann. Dann skizziere ich schon mal „nebenbei“ einen weiteren Roman.

A.B.: Welchen Genres ordnest Du Dich zu? Und welches reizt Dich am meisten?
N.P.: Erotische Liebesgeschichten, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Spannung. Bisher habe ich noch in keinem anderen Genre geschrieben. Western könnte ich mir noch vorstellen. Mit den „klassischen“ Heldenrollen kann man bestimmt gut arbeiten.

A.B.: SECRET ESCORT, der erste Roman der vierteiligen „Sins of Love-Reihe“ ist aktuell bei Oldigor erschienen. Schilder uns doch bitte kurz, was den Leser darin erwartet
N.P.: In der Geschichte geht es um Carmen Florian, die Ehefrau des reichen Reeders Adam Mac Lambert. Um ihrem langweiligen Leben zu entfliehen, arbeitet sie als Callgirl für eine luxuriöse Begleitagentur. Als sie sich in einen ihrer Kunden verliebt, entgleitet ihr die Kontrolle über ihr Leben. Natürlich kommt es zum Schluss zu einer Konfrontation, bei der sich beide Männer unversöhnlich gegenüber stehen und sie eine Entscheidung fällen muss. Mehr wird jetzt aber nicht verraten ...

A.B.: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Oldigor?
N.P.: Meine Agentur, die Agentur Ashera, hat dem Oldigor Verlag die Exposés der „Sins of Love“ Projekte vorgelegt. Die Geschichten haben dem Verlag anscheinend so gut gefallen, dass sie gleich die ganze Reihe unter Vertrag genommen haben.

A.B.: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit dort?
N.P.: Gut. Die Verlegerin hat stets ein offenes Ohr für ihre Autoren.

A.B.: Wie die mit dem Letorat?
N.P.: Entspannt. Die meisten Schriftsteller machen in meinen Augen den „Fehler“, das Lektorat eines Verlages als „Feind“ zu betrachten. Ich sehe es eher als eine Art Hilfestellung. Daher noch einmal DANKE an meine Lektorin. Sie hat das Beste aus der Geschichte herausgeholt.


A.B.: Wie gefällt Dir die Optik des Romans?
N.P.: Mit einem Wort? Sensationell! Das Cover hat diese wundervoll erotische Ausstrahlung, die meine Geschichte perfekt einfängt.

A.B.: Hast Du ein Vorbild – literarisch und/oder allgemein?
N.P.: Nein. Natürlich gibt es in meinem Leben Menschen, die ich besonders schätze. Aber keiner von ihnen ist ein Vorbild in dem Sinne, dass ich ihm nacheifern möchte. Ich gehe lieber meinen eigenen Weg.

A.B.: Liest Du regelmässig? Wenn ja, was bevorzugt?
N.P.: Ob ich regelmäßig lese? Was ist denn das für eine Frage. Natürlich. Bevorzugt Geschichten, die das Leben schreibt. Kraftvoll. Liebenswert. Sinnlich.

A.B.: Wie wichtig ist Dir der Kontakt zu Deinen Lesern?
N.P.: Darf ich mit einer Gegenfrage antworten? Was ist ein Autor ohne seine Leser?

A.B.: Wie gestaltet sich dieser?
N.P.: Über meinen Mailaccount nikki.page@aol.com und über die Facebook Seite stehe ich in ständigem Kontakt zu meinen Lesern.

A.B.: Gibt es Menschen, die Dich bei Deinem schriftstellerischen Werdegang unterstützt haben? Freunde, Familie, Kollegen? In Deinen Anfängen und jetzt?
N.P.: Familie und Freunde. Ohne deren Unterstützung und Hilfe hätte ich keine Zeile schreiben können. Jeder hält mir auf seine Art und Weise den Rücken frei. Ich kann ihnen gar nicht genug danken.

A.B.: Welchen Rat würdest Du Newcomer-Autoren für die Verlagssuche geben?
N.P.: Vergleicht die Angebote. Lest euch die Verträge gründlich durch. Natürlich freut man sich über den ersten Verlag, der das Manuskript unter Vertrag nehmen möchte. Damit die Freude nicht später in einem finanziellen Fiasko endet, sollte man aber genau hinschauen.

A.B.: Worin siehst Du die Vor- und Nachteile in der Klein- und Großverlagsszene?
N.P.: Bei den Kleinverlagen – das ist zumindest meine Meinung – besteht ein intensiverer Kontakt zwischen Verleger, Lektorat und Autor. Oft ist die Zusammenarbeit auch langfristig ausgelegt. Dafür sind die Bücher nicht überall präsent. Bei einem Großverlag ist man als Autor nur „einer unter vielen“. Sollten die Verkaufszahlen nicht stimmen, ist man auch schnell wieder Geschichte. Dafür sind die Bücher in den Buchhandlungen oft präsenter. Ich denke, es gibt hier kein „Richtig“ oder „Falsch“. Jeder muss für sich den richtigen Weg finden.

A.B.: Woran arbeitest Du derzeit? Auf was dürfen sich die Leser künftig freuen?
N.P.: Momentan arbeite ich an der nächsten Geschichte meiner „Sins of Love“- Reihe. Freut euch bereits auf den zweiten Band.

A.B.: Vielen Dank für das ausführliche Beantworten meiner Fragen.
N.P.: Ich habe für die Geduld zu danken. Das Interview hat mir großen Spaß gemacht. Bis zum nächsten Mal!


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