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Meine Bücher lassen sich ganz klar den Genres Krimi, Thriller, Polit-Thriller zuordnen.

Interview mit Mike Fortune, geführt von Alisha Bionda am 24. Sep. 2015.


Dieses Interview ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
8 Beiträge / 38 Interviews / 5 Kurzgeschichten / 72 Galerie-Bilder vorhanden
Mike Fortune Mike Fortune
Alisha Bionda führte via Mail ein umfangreiches Interview mit MIKE FORTUNE.

A.B.: Lieber Mike, zuerst möchte ich Dir einige persönlichen Fragen stellen, damit Dich die Leser besser kennen lernen: Was gibt es über Dich als Mensch zu sagen?
M.F.: Aufgewachsen bin ich in Süddeutschland. Da wir auf Grund der Tätigkeit meines Vaters ständig Geschäftsleute aus aller Welt bei uns zuhause hatten, habe ich schon in meiner frühen Jugend gelernt, fremden Menschen und Kulturen neugierig und vorurteilsfrei gegenüberzutreten. Wahrscheinlich hat dieser Umstand mit dazu beigetragen, dass ich bereits seit Jahren schreibe. Heute habe ich meinen Hauptwohnsitz in der Schweiz, lebe jedoch meistens an den Orten, an denen meine Handlungen spielen. Ich will damit sagen, dass ich kein „Schreibtischtäter“ bin, sondern die Hintergründe und Fakten vor Ort recherchiere, von denen meine Stories handeln, denn einer meiner Leitsprüche lautet: Mache keine halben Sachen.

A.B.: Was zeichnet Dich in Deinen Augen aus?
M.F.: Ich bin ein verlässlicher Mensch, dessen Wort zählt. Meine Freunde und „Informanten“ wissen, dass sie sich auf mich verlassen können. Ich würde mich als hilfsbereit und kommunikativ bezeichnen, was mir schon manche Türen geöffnet hat. Ich arbeite hart, um meine Ziele zu erreichen und gerade weil ich die Menschen und das Leben liebe, bilden ernstzunehmende politische und soziale Themen die Grundlage meiner Bücher.

A.B.: Was magst Du, und was eher nicht?
M.F.: Ich bin ein absoluter Gerechtigkeitsfanatiker, warum kann ich nicht einmal sagen. Darum setze ich mich in allen möglichen Formen für den Erhalt von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten ein. Ich liebe es, neue Erfahrungen zu machen, Menschen kennenzulernen, gute Gespräche und gutes Essen. Ich habe meine Probleme mit Gleichmacherei und Verniedlichung (Mainstream), die ich verabscheue, denn schließlich sind wir alle einzigartige Individuen.

A.B.: Welche Hobbys hast Du?
M.F.: Die alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, darum beschränke ich mich hier auf einige wenige. Ich schätze hervorragende Handwerkskunst, darum liebe ich Maßschuhe und Maßkleidung über alles. Daneben entspanne ich mich gern bei einer Runde Golf und wenn ich einen Adrenalinkick brauche, verbringe ich ein Wochenende mit Freunden auf der Rennstrecke. Aber genauso gern unternehme ich mehrtägige Fahrradtouren um zu entschleunigen und im Winter gehe ich mit meinen Söhnen Skifahren.

A.B.: Wolltest Du immer schon Schriftsteller werden? Oder gab es da eine Initialzündung oder war es eher eine Folge Deiner persönlichen Entwicklung?
M.F.: Das war eindeutig eine Folge meiner Entwicklung, da ich schon immer ein kreativer Mensch gewesen bin. So veröffentliche ich unter einem Projektnahmen meine Musikalben, die ich von Zeit zu Zeit herausbringe, bin als freier Journalist tätig, was mir die Möglichkeit verschafft, über die Dinge zu schreiben die mich interessieren. Ich bin zwar auch noch gelegentlich als Geschäftsmann tätig, nutze die über Jahre gewachsenen Kontakte heute jedoch hauptsächlich, um an bestimmte Personen oder Informationen heranzukommen, die ich für meine Bücher benötige.

A.B.: Wann hast Du zu schreiben begonnen? Und womit?
M.F.: Genau genommen bereits vor Jahrzehnten, da ich häufig Vorträge oder Fachartikel auszuarbeiten hatte und immer bemüht war, meinen Zuhörern/Lesern auf spannende und dennoch informative Weise die Inhalte näherzubringen. Aus dem Spaß an der Freude, wie man so schön sagt, habe ich dann begonnen, ein eigenes kleines literarisches Universum zu entwickeln, in dem ich meine vorwiegend philosophischen Ansichten zu Papier bringe. Auf Grund einiger, auch persönlicher Vorkommnisse, habe ich mich dann vor einiger Zeit entschlossen, gesellschaftspolitische Aspekte unter dem Namen Mike Fortune zu thematisieren. Heute verbringe ich den überwiegenden Teil meiner Zeit damit, spannenden Themen nachzuspüren, überwiegend in den Staaten des ehemaligen Ostblocks und Prag bietet dafür einfach eine grandiose Kulisse und den entsprechenden Flair.

A.B.: Hast Du eine fest strukturierte Methode, wie Du ein Projekt umsetzt?
M.F.: Ja und nein. Meine Manuskripte sind grundsätzlich als Fiction angelegt, das bedeutet, dass ich die Dinge oder Vorfälle, über die ich berichte, in eine fiktive Story kleide. Dabei entwickelt sich bei mir die Grundidee schon während der Recherche. Am besten lässt sich meine Arbeitsweise wie folgt beschreiben: Vor Beginn einer neuen Geschichte existieren die Aufzeichnungen, welche Themen oder Personen ich behandeln werde, die Handlung bzw. Schauplätze sind in einem Grobentwurf (Sketches) aufbereitet. Dadurch habe ich sozusagen das Skelett der Story, das ich dann während des Schreibens auffülle. Diese Vorgehensweise hat sich für mich als die praktikabelste Methode herausgestellt.

A.B.: Schreibst Du gerne zu einer bestimmten Zeit? Lieber tagsüber, lieber abends/nachts? Wie sieht Dein Tagesablauf aus?
M.F.: Mein Tagesablauf ist alles andere als geregelt, da ich keiner „geregelten“ Tätigkeit nachgehe. Für mich ist Schreiben ein kreativer Prozess, wie es so schön heißt. Es gibt Tage, da schreibe ich beinahe rund um die Uhr, wenn ich in meiner Story befangen bin, dann gibt es wieder Tage, an denen ich mein Gehirn „freipusten“ muss und diese für meine Recherchen und Kontaktpflege nutze. Da sich bei mir mit dem Schreiben Beruf und Berufung mittlerweile vereint haben, arbeite ich heute subjektiv gefühlt wesentlich mehr härter als früher, als ich einer „geregelten“ Tätigkeit nachgegangen bin. Dafür ist für mich dabei der Spaß und Spannungsfaktor wesentlich höher.

A.B.: Bevorzugst Du eine bestimmte Atmosphäre oder benötigst Du besondere Ruhe wenn Du schreibst?
M.F.: Für mich ist die Atmosphäre wichtig. Da ich meine Thriller hauptsächlich an den Orten schreibe, an denen sie spielen, suche ich mir dort zumeist Lokalitäten aus, in dem ich eine positive Schwingung spüre. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber jeder kennt Orte, an denen er sich sofort wohlfühlte, als er sie das erste Mal aufgesucht hat. Wenn ich merke, dass mich meine Story völlig zu umfangen beginnt, ziehe ich mich jedoch in meine vier Wände zurück, da ich dann vierundzwanzig Stunden durchschreiben kann. Im Übrigen habe ich mir angewöhnt, meine Bücher mehrmals zu überarbeiten (zu verfeinern) bevor ich sie an die ersten Testleser herausgebe.

A.B.: Schreibst Du an mehreren Projekten gleichzeitig oder trennst Du das strikt?
M.F.: Derzeit habe ich zwei Bücher an denen ich arbeite. Das eine ist fertig und wird derzeit noch verfeinert, bei dem anderen bin ich mittendrin. Ich ziehe die Abwechslung vor, da ich dadurch den nötigen Abstand zu der Story bekomme, wenn ich mit einem anderen Thema beschäftigt bin.

A.B.: Schreibst Du nur Romane oder auch Kurzgeschichten?
M.F.: Kurzgeschichten eigentlich nicht. Meine Fantasygeschichten bewegen sich so zwischen einhundert und einhundertsechzig Seiten. Bei den Thrillern erlaubt es schon die Komplexität der Zusammenhänge nicht, die Themen in wenigen Seiten abzuhandeln. Natürlich möchte ich nicht ausschließen auch einmal Kurzgeschichten zu schreiben, aber das würde ich derzeit nur auf Anfrage zu einem speziellen Thema machen.


A.B.: Welchen Genres ordnest Du Dich zu? Und welches reizt Dich am meisten?
M.F.: Meine Bücher lassen sich ganz klar den Genres Krimi, Thriller, Polit-Thriller zuordnen.
Da ich, wie bereits erwähnt, in meinen Büchern Tatsachen abbilde, selbstverständlich auch durch Überzeichnung, um einen Sachverhalt für die Leser herauszuarbeiten, sind Genres wie reine Romantik oder Liebesromane sicherlich nicht mein Ding. Das soll aber nicht heißen, dass meine Thriller keine „prickelnden“ Inhalte haben, ganz im Gegenteil. Ich bemühe mich, den Lesern die Charaktere der Protagonisten in ihren unterschiedlichen Facetten zu beschreiben. Ich bevorzuge einen schnellen, leicht verständlichen Schreibstil, der durch eher kurze Sätze gekennzeichnet ist. Das künstliche „aufblasen“ einer Story, nur um Seiten zu füllen, die man dann gerne überblättert, überlasse ich lieber anderen.

A.B.: Dein Thriller INFERNUM 1 - Im Schatten der Moldau ist im Oldigor-Verlag erschienen. Schilder uns doch bitte kurz, was den Leser darin erwartet.
M.F.: Die Hauptperson ist die attraktive Prager Kommissarin Eva, die mit ihrem Assistenten Jakub auf Mörderjagd geht. Flankiert werden die beiden durch Tomas, dem Leiter der Spurensicherung und Olga, eine korpulente ältere Frau, die die kriminalistische Pathologie leitet, Evas Exfreund Martin, einem Prager Staatsanwalt und der Polizeipräsident Pavel, mit dem Eva ein Geheimnis verbindet. Zur Handlung: Eine verstümmelte Frauenleiche wird aus der Moldau geborgen und schon bald gerät deren amerikanischer Freund unter dringendem Tatverdacht. Doch für Eva passen die Indizien zu perfekt zusammen. Im Verlauf der Handlung gerät Eva in ein Geflecht aus Gefälligkeiten und Intrigen, da von verschiedenen Seiten versucht wird, den wahren Mörder zu schützen. Eva ermittelt jedoch hartnäckig weiter und gerät selber in Lebensgefahr.

A.B.: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Oldigor?
M.F.: Mein Agent hatte mehrere Verlage für mich gefunden. Den Ausschlag für eine Zusammenarbeit mit Oldigor hat Andrea Wölks spontane Begeisterung für die Story und meinen Schreibstil gegeben. Ich denke, es ist, vor allem bei einem Debüt von Wichtigkeit, dass der Herausgeber an den Autor und das Werk „glaubt“.

A.B.: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit dort?
M.F.: Bisher wurden alle Zusagen eingehalten und die Kommunikation läuft hervorragend. Wir sind uns in den allermeisten Punkten einig, was einem Autor auch den nötigen Rückhalt gibt.

A.B.: Wie gefällt Dir die Optik / das Cover des Bandes?
M.F.: Ich denke, das Cover ist sehr ansprechend und zum Titel und der Geschichte passend. Durch die Karlsbrücke ist sofort klar, an welchem Ort die Handlung spielt. Ich finde das Cover durchweg gelungen.


A.B.: Dein Thriller trägt den Obertitel INFERNUM 1. Impliziert das, dass es weitere INFERNUM-Bände geben wird?
M.F.: Der Verlag hatte die Idee, durch den Obertitel gleich darauf hinzuweisen, dass es sich um eine Thriller-Reihe handeln wird. In dem zweiten Band wird es dann um eine Bande russischer Auftragsmörder gehen, die in Prag lebt, aber mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Der Serientitel Infernum impliziert bereits, dass die Bücher eine gehörige Portion Spannung und Nervenkitzel beinhalten, wobei aber auch Emotionen nicht zu kurz kommen, denn auch die Kommissarin Eva hat es faustdick hinter den Ohren und verkörpert die Charakterzüge so mancher Prager Damen.

A.B.: Hast Du ein Vorbild – literarisch und/oder allgemein?
M.F.: Allgemein ganz ohne Frage meinen Vater. Literarisch eher nein, da ich mich schon immer für unterschiedliche Genres, Schreibstile etc. interessiert habe. Ich möchte auch ganz bewusst niemandem „nacheifern“. Ich pflege meinen eigenen Schreibstil und versuche diesen kontinuierlich zu verfeinern. Ich denke, wenn man Bücher schreibt, die nicht der bloßen Fantasie entspringen, ist das auch wesentlich authentischer.

A.B.: Liest Du regelmässig? Wenn ja, was bevorzugt?
M.F.: Ich habe früher Bücher verschlungen, seit dem ich Schreibe und Recherchiere, was auch viel rumzureisen bedeutet, bleibt mir leider zu wenig Zeit, Bücher in mich hineinzufressen. Aber die skandinavischen Krimi/Thriller Autoren stehen auch bei mir mit ganz oben auf der Liste, abgesehen von Fachliteratur, die ich für meine Geschichten auch mit heranzuziehen habe.

A.B.: Wie wichtig ist Dir der Kontakt zu Deinen Lesern?
M.F.: Wenn man, wie ich, Themen aufgreift, die nicht unbedingt die Sonnenseiten des Lebens beschreiben, ist ein möglichst regelmäßiger und enger Kontakt zu den Lesern unabdinglich.

A.B.: Wie gestaltet sich dieser?
M.F.: Zum einen natürlich über die sozialen Netzwerke, zum anderen wird es zahlreiche Aktivitäten geben, den Lesern die Inhalte und Orte der Handlungen näherzubringen. Es werden zum Beispiel von mir Lesereisen nach Prag vorbereitet, bei denen die Teilnehmer mit mir die Orte der Handlungen erkunden können.

A.B.: Hältst Du auch Lesungen ab? Oder kann man Dich auf Cons antreffen? Wenn ja, auf welchen?
M.F.: Über Cons habe ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht, da die Bücher ein Bestandteil eines großen Ganzen sind. Derzeit bin ich u. a. damit beschäftigt, eine Stiftung ins Leben zu rufen, die Menschen bei ihrem Kampf für ihre Rechte unterstützten wird. Dazu werden auch die Tantiemen herangezogen, die durch den Verkauf der Bücher anfallen. Wie zuvor erwähnt, wird es eine Reihe von Aktivitäten geben, dazu werden selbstverständlich auch Lesungen gehören, da für mich der direkte Kontakt zu den Lesern und deren Feedback sehr wichtig und inspirierend ist.


A.B.: Gibt es Menschen, die Dich bei Deinem schriftstellerischen Werdegang unterstützt haben? Freunde, Familie, Kollegen? In Deinen Anfängen und jetzt?
M.F.: Eigentlich nicht, da mir das Schreiben von Anfang an leicht gefallen ist. Ich habe jedoch irgendwann für mich die Entscheidung treffen müssen, entweder ernsthaft weiterzuschreiben, was bei dem Aufwand, der hinter meinen Büchern steckt, bedeutete, meine beruflichen Tätigkeiten stark einzuschränken bzw. aufzugeben. An diesem Punkt habe ich den Rat von Fachleuten zur Qualität der Inhalte und meinem schriftstellerischen Talent eingeholt, wir sprechen hier schließlich vom einem hart umkämpften, und mittlerweile von Autoren und Neuerscheinungen überschwemmten Buchmarkt. Aber da eines meiner Mottos ja lautet „don’t do things half“ und ich durchweg Ermutigung zu meinem Vorhaben erhalten habe, habe ich mich entschieden diesen Weg einzuschlagen.

A.B.: Welchen Rat würdest Du Newcomer-Autoren für die Verlagssuche geben?
M.F.: Das ist eine äußerst schwierige und auch individuelle Frage. Zunächst hat sich ein Autor im Klaren darüber zu sein, was er von einem Verlag erwartet und was er selber leisten kann. Hat ein Autor die Ambition, sich „nur“ in seiner Freizeit zu verwirklichen, sollte er sich unbedingt die Frage stellen, ob ein Verlag das richtige für ihn ist, denn auch die großen Verlage unterstützen nur die wenigsten Autoren so, wie es sich jeder Autor erträumt. Sich am Markt, vor allem über Jahre durchzusetzen, um vielleicht eines Tages von seinen literarischen Ergüssen leben zu können, ist eine Knochenarbeit, die unweigerlich auch mit Rückschlägen verbunden ist. Wer es ernst meint, sollte sich auf jeden Fall einen Businessplan erstellen um an Hand von Zahlen Herausforderung an sich selber realistischer einschätzen. Nicht zu vergessen ist dabei auch das Genre. Derzeit ist jeder gut dabei der „Wohlfühlkrimis“ schreibt. Ich möchte damit sagen, der Autor muss sich fragen, ob er, wie ich, in seinen Geschichten Gegebenheiten thematisiert, oder bereit ist, das zu schreiben was gerade „in“ ist. Das hängt ganz von der Intension des Autors ab.

A.B.: Worin siehst Du die Vor- und Nachteile in der Klein- und Großverlagsszene?
M.F.: Kleinere Verlage betrachten ihre Autoren sicherlich weit weniger als reine „Handelsware“, auch wenn bei ihnen wie bei jedem Geschäft am Ende des Tages die Umsatzzahlenzahlen über das Überleben entscheiden. Realistisch betrachtet ist ein kleinerer Verlag einem großen gegenüber wirtschaftlich immer im Nachteil. Ferner sollte der Autor darauf achten, dass der Verlag zumindest bei den Großhändlern mit den Titeln gelistet ist. Wenn dann ein Verlag es dann auch schon geschafft hat, dass seine Bücher bei den Buchhändlern aufliegen, hat der Autor schon sehr günstige Voraussetzungen. Aber auch ein großer Verlag wird einen Autor, und im Besonderen einen Newcomer nur dann mit allen Mitteln pushen, wenn er einhundertprozentig von ihm überzeugt ist. Dass das auf die allerwenigsten Autoren zutrifft, ist selbstredend.

A.B.: Woran arbeitest Du derzeit? Auf was dürfen sich die Leser künftig freuen?
M.F.: Neben dem zweiten Band der Thriller-Reihe, den ich zuvor kurz skizziert habe, stecke ich mittendrin in einem Polit-Thriller der in den Vereinigten Staaten spielt. Und demnächst beginne ich den dritten Teil der Thriller-Reihe. Die Recherchen dazu sind so gut wie abgeschlossen und ich werde nur soviel verraten, dass es Eva dann von prag nach Budapest verschlägt, wo ich mich derzeit aufhalte, um zu recherchieren. Es wird auf jeden Fall wieder vor Spannung knistern.

A.B.: Vielen Dank für das ausführliche Beantworten meiner Fragen.
M.F.: Herzlichen Dank meinerseits, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, an dieser Stelle meine Arbeit und meine Person den Lesern vorzustellen.


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