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Schreiben ist wie ein kleiner Urlaub für mich.

Interview mit Alisha Bionda, geführt von Gunda Plewe am 10. Nov. 2013.


Dieses Interview ist Teil der Kolumne:

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A. Bionda
95 Beiträge / 27 Interviews / 31 Kurzgeschichten / 5 Artikel / 59 Galerie-Bilder vorhanden
Alisha Bionda Alisha Bionda
G.P.: Liebe Alisha, Du bist Literaturagentin, Herausgeberin, Autorin, Rezensentin und noch einiges mehr – im Zentrum Deines Leben scheint das geschriebene Wort zu stehen. War das schon immer so oder hat es sich erst im Laufe der Zeit ergeben?
A.B.: Bücher standen für mich schon seit ich sehr klein war im Fokus meines Interesses. Ich habe ständig gelesen, aber auch recht früh kleine Gedichte und Geschichten geschrieben. Leider habe ich dann später beruflich einen großen Umweg genommen, der mich auch nicht glücklich gemacht hat. Dass ich meine Wahl nicht nach dem, was in mir war, sondern auf „sicheres und gutes Einkommen“ ausgerichtet, getroffen habe, war ein fataler Fehler. Ich bin froh, dass ich nun seit gut fünfzehn Jahren in dem Beruf meinem Naturell entsprechend, bzw in meinem Fall in einigen Berufen in der Literaturbranche, tätig sein kann,

G.P.:Was liebst Du an Büchern? Haben alle Deine Lieblingsbücher einen gemeinsamen Nenner?
A.B.: Ich lese ziemlich bandbreitig, daher gibt es keinen gemeinsamen Nenner, das fände ich auch zu eindimensional, da die Literatur so viele herrliche Projekte anbietet. Was ich an Büchern liebe? Ich denke vorrangig, dass sie mich unterhalten, zum Nachdenken anregen, mich in eine andere Welt oder einen anderen Alltag entführen, dass sie mich bestenfalls auch „bilden“, dass sie mir auch hin und wieder einen Spiegel vorhalten und vieles vieles mehr. Und da die Welt vielfältig und bunt ist, sind es auch die Bücher, die ich lese.

G.P.:Warum hast Du Dich bei „Let´s Talk“ für die Form der Kurzgeschichten entschieden? Ich finde diese kurze, kompprimierte Form sehr passend, wünschte mir aber auch insgeheim, mehr von Jojo, Susan und Dir zu lesen.
A.B.: Ich kam auf die Idee zu diesen wahrlichen Shorties, als ich selbst den Wunsch verspürte mich auf Kurzstrecken möglichst amüsant unterhalten zu lassen. Sei es damals bei meinen Flügen aber auch sonst für den „kleinen Lesehunger zwischendurch“. Da fand ich aber außer Anthologien nichts Adäquates auf dem Markt. Und bei den Lesern, mit denen ich damals in Kontakt stand, wurde dieser Wunsch auch immer lauter. Da habe ich es einfach versucht – und gemerkt, WIE viel Spaß mir das Schreiben dieser Shorties macht. Ich spiele auch schon länger mit dem Gedanken einen „Let's Talk II“-Band zu schreiben. Es würde mich aber auch reizen, einen solchen Band über meinen Kater SHANDRA und meine Afghanenhündin JAMILA, und was ich alles mit ihnen erlebt habe, zu verfassen. Die „liebe“ Zeit macht mir nur immer einen Strich durch die Rechnung.

G.P.:Du hast ja auch Romane geschrieben – was fiel Dir leichter, die kurze oder die lange Form des Erzählens?
A.B.: Im Grunde beides gleich. Aber auch in meinen Romanen habe ich ja keine epische Erzählweise. Mein Stil ist ja eher minimalistisch, Seitenfüllendes Geschwafel liegt mir überhaupt nicht.

G.P.:Du bist eine Geschichtenerzählerin, und gleichzeitig hat man bei der Lektüre von Let´s Talk das Gefühl, dass Du viel von Dir preisgibst. Wie viel von der echten Alisha steckt in dem Buch?
A.B.: Es floss schon sehr viel von mir ein, vom Kern, aber dann oft in fiktive Storys, aber das ein oder andere ist meinen Freundinnen passiert. Wer aber ein wenig genauer „hinschaut“, erkennt glaube ich recht schnell wo es um mich geht.


G.P.:Wie entstand die Idee zu Let´sTalk?
A.B.: Hehe, das habe ich oben schon beantwortet.

G.P.:Ist das Schreiben für Dich wie Arbeiten oder eher Entspannung zwischen all Deinen anderen vielfältigen Aufgaben?
A.B: Das Schreiben ist für mich eine ebenso ernsthafte wie auch entspannende Arbeit, wie alle anderen, die ich ausübe. Ich versuche aber seit diesem Jahr und künftig noch mehr, nicht mehr so viel gleichzeitig zu machen, sondern separat und fokussierter. Das bringt mehr Ruhe in das „Gesamtpaket Alisha“ - und ja, dann ist Schreiben wie ein „kleiner Urlaub“.

G.P.:Was bedeutet es für Dich, Autorin zu sein?
A.B.: SEHR viel, aus o.g. Grund. Weil ich zu lange in einem ungeliebten Beruf gearbeitet habe, in den ich nicht gehörte und wo meine Seele wirklich Schaden genommen hat. Umso dankbarer bin ich, dass ich jetzt Berufe habe, die ich liebe und die mir im Blut liegen. Darüber hinaus bin ich auch gesegnet, dass ich in diesem Beruf unzählige wundervolle Menschen kennen lerne und wahre Freunde gefunden habe, die mich nun schon lange begleiten.

G.P.:Hast Du besondere Inspirationsquellen beim Schreiben?
A.B: Hehe, gar nicht. Ich habe in den ungewöhnlichsten Momenten meine FLASHS. Sie springen mich ständig an – ich müsste viele Menschenleben haben um alle Ideen umzusetzen.

G.P.:Eine Frage, die ich ganz persönlich dringend beantwortet wissen möchte: Wo und wie findest Du noch Zeit zum Lesen und zum Rezensieren? Du bist so aktiv und präsent, dass ich manchmal glaube, Dein Tag hat 48 Stunden statt der normalen 24 Stunden.
A.B.: Das denken viele. Zum einen: Ich arbeite in der Tat zwölf Stunden am Tag (und dann 7-Tage-Woche) und habe einen strikten Arbeitsplan, an den ich mich stoisch halte. Aber leider seit ich die Agentur gegründet habe und auch LITERRA immer zeitintensiver wurde, ich auch noch fest in die Gründung des neuen Arunya-Verlages involviert war und auch weiterhin bin, komme ich nicht mehr täglich zum Lesen und muss immer mehr mein Mailaufkommen reduzieren, daher kann ich fast nicht mehr zeitnah antworten und auch nicht auf alles. Kommendes Jahr werde ich mein Zeitkontingent wieder etwas modifizieren müssen. Das mache ich fast jedes Jahr – aus den Erkenntnissen des vorangegangenen. Denn auch mein recht ausgefülltes Privatleben soll ja nicht zu kurz kommen.

G.P.:Was sind Deine Pläne und Deine nächsten Projekte?
A.B.: Ab 2014 will ich endlich wieder regelmäßig schreiben und mit einer phantastischen Erotik-Trilogie anfangen. Die Agentur Ashera möchte und werde ich natürlich weiter aufbauen, und am Aufbau des Arunya-Verlages weiter mitwirken und dort meine „Ämter“ erledigen - aber auch meine PR-Jobs ausbauen.

Weitere Grafik aus „Let's Talk“
Weitere Grafik aus „Let's Talk“

G.P.:Schreibst Du gerade an einem neuen Buch? Wenn ja, verrätst Du uns, worum es geht?
A.B.: Ich werde wie oben erwähnt eine Erotik-Trilogie „angehen“. Es wird um eine Frau gehen, die in Kontakt mit einem Dämon steht, mit dem sie zuerst nur erotische Momente erlebt, sich aber immer mehr an ihn bindet – und natürlich gibt es einen Widersacher, der dem ungleichen Paar das Leben schwer macht – und vieles mehr. Im Kopf habe ich noch einige andere Projekte, aber da habe ich daugelernt und schweige still so lange ich nicht weiß, ob und wann es meine Zeit zulässt, sie umzusetzen. Jetzt wird es erst einmal im Amrun-Verlag ein Projekt mit Tanya Carpenter geben: Tot aber feurig. Und dann wenn die Erotik-Trilogie unter Dach und Fach ist, schaue ich mir das nächste Projekt aus dem Fundus der angefangenden Alisha-Projekte aus und bringe es zu Ende.
So zumindest mein Plan.
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Grafik zu "Shandra"
© http://www.gabyhylla-3d.de

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