Main Logo
LITERRA - Die Welt der Literatur
Home Autoren und ihre Werke Künstler und ihre Werke Hörbücher / Hörspiele Neuerscheinungen Vorschau Musik Filme Kurzgeschichten Magazine Verlage Specials Rezensionen Interviews Übersicht
Neu hinzugefügt Kolumnen Artikel Partner Das Team
PDF
Startseite > Interviews > Tobias Bachmann > Tobias Bachmann - Ich bin davon überzeugt, dass eine richtige Horrorerzählung nur in der kurzen Form funktioniert.

Tobias Bachmann - Ich bin davon überzeugt, dass eine richtige Horrorerzählung nur in der kurzen Form funktioniert.

Interview mit Tobias Bachmann, geführt von Alisha Bionda am 16. Jan. 2012.


Tobias Bachmann Tobias Bachmann
Alisha Bionda führte den ersten Teil eines umfangreichen Interviews mit TOBIAS BACHMANN

A.B.: Lieber Tobias, Du bist zwar bei den Phantastik-Lesern längst kein Unbekannter mehr, dennoch möchte ich Dir zuerst einige persönliche Fragen stellen: Was gibt es über Dich als Mensch zu sagen?
T.B.: Du gehst also davon aus, ich sei ein Mensch? Nun, vielleicht bin ich das ja – vielleicht ist es aber auch nur Tarnung ... Wie jeder Mensch (ob Original oder Fälschung) verfüge ich über ausreichend Ecken und Kanten, um meine Mitmenschen zur Verzweiflung zu bringen. Aber ich bin nun mal so wie ich bin. Ich habe Schwierigkeiten, mich zu verstellen. Möchte das auch gar nicht. Ich habe meine Laster, handle gerne aus dem Bauch heraus und denke mir oft meinen Teil, wie man so schön sagt.

A.B.: Was zeichnet Dich in Deinen Augen aus?
T.B.: Um noch etwas beim Menschsein zu bleiben: Ich glaube, ich verfüge über ein besonders ausgeprägtes Maß an Empathie. Gerade Menschen mit Problemen, Schwierigkeiten – und manches Mal zu meinem Leidwesen auch mit schweren Persönlichkeitsstörungen – ziehe ich magisch an. Ich erzähle immer gerne die Anekdote, als ich wartender Weise auf einem Bahnsteig stand. Der Zug hatte Verspätung und der Bahnsteig war voll. Hunderte Reisende warteten auf den Zug. Von diesen Hundert war einer verrückt. Und der suchte sich mich. Es war ein Mann, um die vierzig, dicke Brillengläser durch die seine Augen je in eine andere Richtung schielten, und unmöglich gekleidet. Es war Sommer und er trug eine rote Bommelmütze. Er kam auf mich zu, und ich dachte mir noch: Oh nein, bitte nicht. Nicht schon wieder ich. Ich vermied jeden Blickkontakt, tat beschäftigt, wühlte in meiner Tasche, trat einen Schritt zurück, in der Hoffnung von der Menge verschluckt zu werden. Doch der Typ musste mich bereits von weitem auserkoren haben. Der wird mein Gesprächspartner, wird er sich gedacht haben. Er stand also vor mir, grinste mich mit seinem Zahnlückenmund an und sagte: „Die Tauben! Die Tauben! Überall, diese Tauben! Da muss man doch was machen, oder? Diese Tauben. Alles scheißen sie voll. Was kann man denn da tun?“ Ich blickte ihn an, und wusste dass seine Frage ernst gemeint war. Dummerweise fuhr er in dieselbe Richtung. Er klettete sich an mich, redete auf mich ein, saß eine zweieinhalbstündige Fahrt neben mir. Egal was ich versuchte, ich wurde ihn nicht los. Es war die Hölle! Und sein Lieblingsthema waren scheißende Tauben. Das ist kein Witz! Das habe ich mir als Schriftsteller nicht ausgedacht. Es ist wirklich wahr! Und mir passiert so was ständig!!! Auf jeden Fall, worauf ich hinaus will: Solche und andere Leute (ich verfüge über mehrere solcher wahren Begebenheiten) ziehe ich magisch an. Aus der Not habe ich zwischenzeitlich jedoch eine Tugend entwickelt: Ich picke mir derartige Charaktere gerne heraus und lasse sie in meinen Geschichten auftauchen. Nicht immer und auch nur da, wo es gerade passt (über Tauben hatte ich noch nichts Passendes ...), aber irgendetwas muss man ja tun. Beantwortet das nun deine Frage? Nein. Nicht ausreichend. Ich habe noch eine weitere Eigenschaft, die mich auszeichnet: Eine Engelsgeduld. Die Anekdote ist dieselbe.

A.B.: Was magst Du, und was eher nicht?
T.B.: Ich mag Ehrlichkeit. Ich hasse Heuchlerei. Ich liebe es, mir die Zeit mit einem guten Buch zu vertreiben und hasse es, wenn ich keine Zeit habe. Ich liebe geistreiche Gespräche und kann stumpfsinniges, oberflächliches Gelaber nicht ausstehen. Ich liebe Verschwörungstheorien und hasse die tägliche Propaganda der Massenmedien. Es gibt nichts Schöneres als handwerklich gut gemachte und originelle Musik, gerade im Gegensatz zum heutigen musikalischen Einheitsbrei in den Charts, den gängigen Radiosendungen und diesen bekloppten Castingshows. Ich mag Langspielplatten und finde Downloads umständlich. Ich sehe mir gerne mal nen Film im Kino an, so lange ich keine 3D-Brillen tragen muss (heutzutage wirklich schwierig, gerade wenn man den phantastischen Film bevorzugt ...). Ich liebe guten Wein, würzige Oliven, kräftigen Käse, und finde Bratwürste, Schweinebraten und Leberkäse einfach nur zum Kotzen ...

A.B.: Welche Hobbies hast Du?
T.B.: Musik hören und machen. Stilistisch lege ich mich da nicht fest, so lange es gut gemacht und emotional ist. Aktiv spiele ich die Hammond und Synthesizer und bewege mich im bluesig-rockigen Bereich. Aktuell habe ich mich mit einem Gitarristen zusammengetan, und wir befinden uns noch in der Aufbauphase für ein düster-bluesiges Projekt, dem allerdings noch einige Mitmusiker fehlen. Beim Musikmachen kann ich optimal entspannen. Es ist nahezu die einzige Möglichkeit im Leben, bei der ich mein Hirn komplett abschalten kann. Musik ist für mich elementar wichtig. Ansonsten lese ich natürlich viel und allerhand. Da das Schreiben nach und nach professionellere Dimensionen annimmt, fällt es mir schwer, dies noch als reines Hobby zu bezeichnen. Es ist eine Berufung geworden und mein Bestreben ist es, die Sache in einen Beruf umzuwandeln.

A.B.: Wolltest Du immer schon Schriftsteller werden oder war es eher eine Folge Deiner persönlichen Entwicklung?
T.B.: Ich glaube beides: Ich wollte es, nachdem ich mich unbewusst in diese Richtung hin entwickelt habe. Schon als Kind habe ich viel gelesen, und war der klassischen Jugendbuchlektüre bereits weit voraus. Ich habe die Krimisammlung meines Vaters geplündert, da war ich noch nicht mal zehn Jahre alt. Edgar Wallace hat mich geprägt, genau wie Iain Flemmings „James Bond“-Romane, oder Georges Simenon, den ich auch heute noch großartig finde. Und ich habe mich damals schon immer für die Autoren selbst interessiert. Wie lebt so ein Kerl, der Bücher schreibt? Warum schreibt er überhaupt Romane? Wie sieht die Story hinter der Story aus? Solche Dinge zu erfahren, sind heutzutage via Internet ja schnell recherchiert. Damals gab es noch kein Internet. Wie überhaupt noch nicht diese Medienflut vorherrschte. Im Fernsehen gab es drei Programme. Es gab ein Telefon mit Schnur am Hörer und Wählscheibe. Und es gab Bücher – und was man nicht zu Hause hatte, hat man sich in der Stadtbibliothek ausgeliehen. Dort hatte ich dann meine Infos über Schriftsteller her, beziehungsweise deren Werke.

A.B.: Wann hast Du zu schreiben begonnen? Und womit?
T.B.: Als Kind habe ich schon erste schriftstellerische Gehversuche gewagt, bei denen ich natürlich hoffnungslos gescheitert bin. Es gab ein paar Schulaufsätze, die so phantasiereich waren, dass meine Eltern zu einem persönlichen Lehrergespräch gebeten wurden. Zitat eines fassungslosen Lehrers: „Hat Ihr Sohn derartiges wirklich erlebt?“ Später, als Pubertierender habe ich entsprechend pubertäre Gedichte geschrieben und kurze Grotesken. Auch diese habe ich einmal meinem damaligen Deutschlehrer gegeben, der mir immerhin ernsthafte Kritik, Tipps und Anregungen geben konnte. Mit sechzehn Jahren dann, befand ich mich für vier Wochen mit zwei Freunden auf einem eher exzessiven Rucksack-Urlaub durch Großbritannien. Dort hat es dann eigentlich erst so richtig ‚klick’ gemacht, und ich habe angefangen, meine Ideen zu Papier zu bringen. Ich habe herumexperimentiert und geschrieben, bis die alte, mechanische Schreibmaschine meiner Mutter wortwörtlich zu Bruch ging. Daraufhin habe ich mir selbst von meinem Taschengeld eine elektronische Schreibmaschine gekauft, die auch nicht länger als ein Jahr gehalten hat. Ich weiß nicht mehr, welche Maschine es war, aber auf einer der beiden habe ich meine erste Novelle: „Steine“ verfasst, die ich seinerzeit Jörg Kleudgen schickte, nebst etlichen anderen unterschiedlichen Texten. Jörgs Adresse hatte ich aus einer Zeitschrift (GOTHIC GRIMOIRE), die ich beim Blättern im Bahnhofskiosk entdeckt hatte, und die ich nur aufgrund der Anzeigenseite der GOBLIN PRESS gekauft habe. Davon überzeugt, neue unheimliche Literatur für mich zu entdecken, bat ich in einem persönlichen Brief um ein Gesamtprogramm des Verlags. Nachdem meine erste Bestellung eintrudelte, nahm der Wunsch von mir Besitz, auch in diesem Verlag etwas zu veröffentlichen. Es entwickelte sich eine intensive briefliche Korrespondenz und Freundschaft zu Jörg. Mein „Steine“-Manuskript kam handschriftlich lektoriert wieder zurück, und da ich konstruktive Kritik stets ernst nehme, habe ich mich hingehockt, und das gesamte Manuskript noch einmal geschrieben. Nie werde ich das Gefühl vergessen, als ein großes Paket aus Koblenz eintrudelte. Mein erstes eigenes Buch, erschienen in einem von Herzblut beseelten Kleinverlag. Ohne ISBN, aber wunderschön und liebevoll aufgemacht. Ich hatte Blut geleckt. Ich wusste: das ist es, was ich will, im Leben!

A.B.: Hast Du eine fest strukturierte Methode, wie Du ein Projekt „angehst“?
T.B.: Derzeit bin ich damit beschäftigt, mehr Struktur in meinen Schreiballtag hineinzubringen. Ich selbst halte mich für den unstrukturiertesten Menschen auf diesem Planeten. Ich plane nicht. Ich verfüge über ein Sammelsurium aus Notizbüchern, lose Zettel Sammlungen, verschiedensten Dateien auf dem PC, allesamt voll mit Ideen, Fragmenten, Formulierungen, Zitaten, etc. Ich halte alles fest, was nur ansatzweise für irgendeine Geschichte Verwendung finden könnte. Das Ganze zu sortieren und zu ordnen ist aufgrund des vorherrschenden Chaos nicht immer leicht – teilweise sogar unmöglich. Manche Spontanideen sind so umfangreich, dass ich gar nicht mehr groß eine Story zu konstruieren brauche. Andere werden mühsam zusammengebastelt. Ist die Storyidee erst mal da, verpasse ich ihr ein grobes Gerüst: Der Anfang muss stehen, ebenso ein paar wichtige Schlüsselszenen und der Showdown (wobei ich auch schon etliche Storys geschrieben habe, bei denen ich überhaupt nicht wusste, wohin die Reise geht). Alles Weitere geschieht weitestgehend aus dem Bauch heraus. Ich lasse mich gerne von meinen Charakteren leiten. Egal ob Kurzgeschichte oder Roman: Ich schreibe chronologisch. Vom Anfang bis zum Schluss. Nachdem dies geschehen ist, drucke ich mir stets das gesamte Manuskript aus. Ich überarbeite alles handschriftlich, streiche Szenen, füge andere ein, kümmere mich um Satzbau oder unglückliche Formulierungen. Anschließend übertrage ich das Ganze wieder in den Computer, wobei hier noch einmal Änderungen mit einfließen. Im Idealfall habe ich dann die Zeit, das Manuskript ein halbes Jahr liegen zu lassen, und mich um andere Texte und Projekte kümmern zu können. Dann kann ich mir das Manuskript mit dem nötigen Abstand eines Lesers noch einmal zu Gemüte führen. In der Praxis sieht das aber oft anders aus. Man hat einen Abgabetermin und der Text muss raus. Testleser nutze ich daher auch nur, wenn die Zeit es zulässt. Doch das mit der Zeit ist so eine Sache: Ich arbeite am besten, wenn ich den terminlichen Druck spüre. Je näher die Deadline rückt, desto intensiver der Schreibprozess, desto ausgefeilter das Projekt. Das bleiben Testleser leider auf der Strecke. Andererseits habe ich noch nie eine Deadline verschlafen. Darauf bin ich stolz, auch wenn es mich schon so manche Nacht den wertvollen Schlaf gekostet hat.

A.B.: Schreibst Du gerne zu einer bestimmten Zeit? Lieber tagsüber, lieber abends/nachts? Wie sieht Dein Tagesablauf aus?
T.B.: Ich schreibe, wenn es die Zeit zulässt. Da mein übriges Leben recht turbulent ist, geht es leider nicht anders. Da ich vom Schreiben alleine nicht leben kann, gehe ich natürlich einem Broterwerb nach. Ich arbeite in einer heilpädagogischen Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe und dort im Schichtdienst, zu unregelmäßigen Zeiten. Die Dienstzeiten gestalten sich jeden Tag anders und teilweise arbeite ich auch nachts. Hin und wieder habe ich Aufgaben im Außendienst zu erfüllen, die oft recht spontan kommen, so dass ich – auch an freien Tagen – mal schnell für ein paar Stunden arbeitsmäßig wohin muss. Oder es wird ein Kollege krank und man muss einspringen ... mein Broterwerb ist daher unberechenbar, weswegen ich mir keine festen Schreibzeiten erlauben kann. Sie sind unmöglich. Außerdem habe ich Familie, und die darf man nicht vernachlässigen. Ich spiele unglaublich gerne mit meinen Kindern und verbringe ebenso gerne viel Zeit mit meiner Frau – ansonsten hätte ich sie nicht geheiratet. Und wenn nun in diesem turbulenten Chaos ein Fünkchen freie Zeit am terminlich geprägten Horizont aufglimmt, dann schnappe ich es mir, und versuche meinen Deadlines hinterherzujagen. Immerhin habe ich mir dennoch einige Möglichkeiten erarbeitet: Ich habe meine Broterwerbs-Job-Stunden reduziert (arbeite also nicht mehr Vollzeit), und meine kleine Tochter besucht nun auch schon die Kinderkrippe. Daher gibt es ab und an sogar mal ganze Vormittage, die ich rein dem Schreiben widmen kann. An anderen Tagen bleibe ich einfach länger auf, schreibe dann bis tief in die Nacht und falle kurz vor Morgengrauen ins Bett. Leider tolerieren die eigenen Kinder die Nachtarbeit ihres Vaters nicht wirklich, so dass ich tatsächlich froh bin, dass meine Frau meinen Schreibwahnsinn akzeptiert und abfängt, was möglich ist. In Zeiten, wo ich mich nicht aufraffen kann, ist sie es auch, die mich dazu antreibt: „Schatz, du bist schon wieder so komisch drauf. Du gehst jetzt gefälligst in dein Arbeitszimmer und schreibst deinen verdammten Roman fertig!“, sagt sie dann, und ich liebe sie dafür.

A.B.: Bevorzugst Du eine bestimmte Atmosphäre oder benötigst Du besondere Ruhe wenn Du schreibst?
T.B.: Ich bin keiner dieser Caféhaus-Schriftsteller. Mir ist es wichtig, an meinem eigenen Schreibtisch zu arbeiten. Um mich herum die Bücher, die ich brauche, der Fensterausblick der mich inspiriert und die Ruhe, die meine Gedanken fließen lässt. Es sei denn, im Haus herrscht Lärm – dann mache ich Musik an. Aber nur instrumentale, atmosphärische Musik. Jazz meistens, oder Klassik. Gesang lenkt mich ab. Gespräche lenken mich ab. Alles, wo ich etwas verstehen könnte, auf Texte achten müsste. Deswegen höre ich beim Schreiben auch eher sphärische Sachen, denn bei Rockmusik würde ich vermutlich instinktiv auf die spielerischen Leistungen der Musiker achten, was auch schon wieder Ablenkung wäre. Also: entweder absolute Stille, oder musikalische Soundcollagen. „Und bitte, Schatz: Bring die Kinder ins Bett!“

A.B.: Schreibst Du an mehreren Projekten gleichzeitig oder trennst Du das strikt?
T.B.: Gerne würde ich es trennen. Leider geht das nicht. Der Normalzustand ist, dass ich an einem Roman ohne Termindruck arbeite, während ich hin und wieder eine Kurzgeschichte oder ein kleineres Projekt mit Termin einschiebe(n muss). Manchmal zwängen sich mir auch spontane Ideen auf, denen ich zu einem gewissen Stück nachgeben muss, damit das Rattern in meinem Hirn wieder nachlässt. Wenn ich ein größeres Projekt unterbrechen musste, finde ich jedoch meist recht schnell wieder rein.

A.B.: Welchen Genres ordnest Du Dich zu? Und welches reizt Dich am meisten?
T.B.: Ich bin im weiten Feld der Phantastik zu Hause. Da ich es in meinen Geschichten gerne dunkel, düster und unheimlich habe, bezeichnen mich viele als Horrorschriftsteller. Doch als reinen Horrorautor sehe ich mich selbst gar nicht. Sicherlich: Ich bin dem Horror nicht abgeneigt, doch engt mich der reine Horror zu sehr ein. Phantastische Literatur ist viel mehr als blutrünstige Monster, schwertschwingende Orks und Raumschiffe fern von Zeit und Raum. Im Idealfall vermischt sich alles drei ... Dann sind wir vielleicht ansatzweise bei dem Genre das mich reizt. Und da es dieses Genre nicht gibt, steht auf meiner Website: Schriftsteller – Autor dunkler Phantastik. Leider tun sich die deutschen Verlage damit nach wie vor schwer. Sie arbeiten gerne mit Genreschubladen, in die sie ihre Autoren stecken können. Da haben sie bei mir so ihre Schwierigkeiten.

A.B.: Du verfasst ja auch Kurzgeschichten? Was reizt Dich daran?
T.B.: Es gibt Geschichten, die man in wenigen Sätzen erzählen kann. Wozu sie also zum Roman aufplustern? Ich bin davon überzeugt, dass eine richtige Horrorerzählung nur in der kurzen Form funktioniert. Nur in einer Kurzgeschichte schafft man es, ein Gefühl der Angst und Beklemmung zu erzeugen und durchgehend bis zum Showdown sich steigernd bestehen zu lassen. In einem Roman, über viele hundert Seiten hinweg, kann das nicht funktionieren. Doch dieses Phänomen ist nicht nur auf den Horror beschränkt. Eine Story die durch ihre Fremdartigkeit an surreellen Dingen besticht, auf die kann man sich als Leser einlassen. Aber einen ganzen Roman zu lesen, in dem sich eine groteske Szene an die nächste kafkaeske Konversation reiht ist schwierig. Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es eigentlich recht verwunderlich, dass die Kurzgeschichte als solche, von der breiten Masse der Leser kaum angenommen wird.

A.B.: Gibt es einen Autor, dessen Kurzgeschichten Du besonders magst?
T.B.: Ich liebe, verehre und vergöttere Clive Barkers Kurzgeschichten, die er in den Büchern des Blutes gesammelt hat. Sie strotzen nur so vor Ideenreichtum, ausgeklügelter Raffinesse und schauriger Faszination. „Keine Wonne kommt der des Grauens gleich“, schreibt er ... Was seine eigenen Storys angeht, hat er damit auf jeden Fall recht. Seine Geschichten zu lesen ist – zumindest für mich – eine wahre Wonne! Selbstverständlich gefallen mir auch die alten Meister der Phantastik: Poe, Lovecraft und Meyrink – und ich liebe Kafkas Surrealitäten. Zeitgenössische, deutschsprachige Autoren von Kurzgeschichten, die ich sehr schätze sind Markus K. Korb, Malte Schulz-Sembten, Jörg Kleudgen und Andreas Gruber ... um nur einige zu nennen. Es gibt auf dem deutschsprachigen Kurzgeschichtenmarkt eine Menge guten Stoff. Leider geht er in der breiten Masse völlig unter.

A.B.: Hast Du eine Kurzgeschichte, die Du selbst als Deine beste bezeichnen würdest?
T.B.: Ich persönlich halte meine surrealen Kurzgeschichten für sehr gelungen, etwa: „Der Mann, der die Kerzen anzündete“ (erschienen in LIBERATE ME, herausgegeben von Werner Placho und Sven Kössler im Verlag Eloy Edictions) oder „Die fehlende Stunde“ (erschienen in DIE LEGENDE VON EDEN, herausgegeben von Helmuth W. Mommers im Shayol Verlag). Auch „Die letzte Telefonzelle“ (erschienen in HINTERLAND, herausgegeben von Karla Schmidt im Wurdack Verlag) hat durch ihren hintersinnigen Humor und Tiefgang ihre Reize. Die Erzählung war sogar für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert. Ebenfalls für gut geglückt halte ich auch meine Geschichte „Die Klangkathedrale“ (erschienen in MASTERS OF UNREALITY, herausgegeben von Walter Diociaiuti im Verlag Eloy Edictions), die beim Vincent Preis 2007 in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“ den zweiten Platz belegte.

A.B.: Hast Du ein Vorbild – literarisch und/oder allgemein?
T.B.: Literarisch definitiv: Clive Barker. Ich verehre seine Wortgewalt, seine facettenreichen Ideen und seine Art zu Schreiben allgemein. Er ist in Deutschland leider nicht so bekannt, wie er es in USA oder England ist. Barker hat meinem Erachten nach den Horror in eine neue Dimension befördert. Er erhebt literarischen Anspruch und weiß dennoch damit packend zu unterhalten. Ich liebe seine Schreibe! Allgemein? Keine Ahnung – musikalisch fällt mir noch ein Vorbild ein: Jon Lord. Organist, bzw. Keyboarder von Deep Purple, der seit einiger Zeit sehr erfolgreich an seiner – überwiegend durch klassische Musik geprägten Solokarriere arbeitet. Er ist ein begnadeter Musiker und ein wahrer Gentlemen von Mensch. Sein Leben und sein Schaffen faszinieren mich gleichermaßen.

A.B.: Du schreibst ja auch mit Co-Autoren wie Markus K. Korb und Sören Prescher? Was reizt Dich daran?
T.B.: Der Gedanke, als Schriftsteller stets nur alleine zu arbeiten hat zwar durchaus seine Vorteile (keiner redet einen rein – außer vielleicht ein begabter Lektor), doch als Team seine kreativen Mächte zu bündeln ist etwas ganz anderes. Einerseits erfordert eine Gemeinschaftsarbeit viel Selbstdisziplin – denn der andere wartet nur ungerne auf den nächsten Part, damit er endlich weitermachen kann – was dazu führt, dass man schneller vorankommt; andererseits ist der kreative Prozess ein gänzlich anderer. Sowohl mit Sören als auch mit Markus habe ich mich persönlich getroffen, um gemeinsam den Plot der jeweiligen Handlung zu erarbeiten. Das sind kreative, inspirierende und durchaus witzige, schöne Abende, die man nicht alle Tage erlebt. Ein literarisches Brainstorming mit Gleichgesinnten macht Spaß. Und es ist spannend, wie der Kollege den Text weiterführt, nachdem man seinen eigenen Part verfasst und ihn per Mail absendet hat. Man kann sich während des Schreibprozesses mit dem anderen Autoren austauschen. Plötzlich auftretende Schwierigkeiten im Plot kann man gemeinsam beseitigen ... man ist nicht so alleine, wie bei den übrigen Arbeiten. Wenn man halbwegs auf einer Wellenlänge liegt, funktioniert das. Mit Markus und Sören hatte ich da bis jetzt Glück. Beide Projekte haben hervorragend funktioniert und großen Spaß gemacht.

A.B.: Nächstes Jahr wird es mit SHERLOCK HOLMES TAUCHT AB einen gemeinsamen Roman in der Reihe MEISTERDETEKTIVE im Fabylon Verlag geben. Wie wird die Zusammenarbeit daran mit Sören Prescher aussehen?
T.B.: Ich werde mich in wenigen Tagen das zweite Mal mit Sören deswegen treffen. Wir haben die grobe Rahmenhandlung bei einem gemeinsamen Abendessen ausgetüftelt und wollen bei unserem nächsten Treffen den Plot Schritt für Schritt erarbeiten. Nächstes Jahr dann, wollen wir zügig mit der Schreibarbeit beginnen. Wir müssen noch ausknobeln, wer den Anfang macht und wer den Showdown, und dann geht die Reise los. Gesetzt den Fall, Sören fängt an, schreibt er bis zu einer Stelle, an der er sich mit diabolischem Grinsen sagt: „Mal gucken, wie Tobi diesen Cliffhanger auffängt ...“ und schickt per Mail den Text an mich. Ich lese mir Sörens Text durch, überarbeite gleich die Stellen, die mir auffallen und schreibe weiter, bis wiederum ich an eine Stelle gelange, deren Cliffhanger ich mit diabolischem Grinsen an Sören schicke ... Es ist wie Ping-Pong-Spielen. Man empfängt den Ball und schlägt ihn zurück. Zeitgleich ergänzen wir stets noch eine Reihe paralleler Dateien: Personencharakteristika, Timeline, Plot-Exposé ... Das wird alles gleich immer auf den aktuellsten Stand gebracht und per Mail mitgeschickt (ein System, dass sich während unserer ersten Gemeinschaftsarbeit bewährt hat). Mit der anschließenden Überarbeitung sieht es dann ähnlich aus. Zuerst sieht der eine über den Text drüber, dann der andere und zum Schluss wissen wir eigentlich gar nicht mehr, wer was geschrieben hat. Die Sache hat sich vermischt. Stilistisch und inhaltlich unterscheidet sich das Werk somit automatisch grundlegend von unseren eigenen Solowerken. Und ich denke, dass genau darin der Reiz liegt.
Die Tatsache, dass wir vorhaben, einen Sherlock-Holmes-Roman zu schreiben, macht die Sache noch viel reizvoller. Holmes und Watson sind bereits bestehende Charaktere, die man nicht groß einführen muss. Man kennt die beiden. Somit können wir gleich in die Vollen gehen. Wir haben uns überlegt, ob es funktionieren könnte, wenn sich einer von uns beim Schreiben mehr auf Holmes und der andere mehr auf Watson konzentriert ... aber ob das durchführbar ist, müssen wir uns bei unserem nächsten Treffen noch mal überlegen. Ich glaube, Holmes und Watson machen uns da einen Strich durch die Rechnung.

A.B.: Das Covermotiv des Romans, das von Peter Wall stammt, sticht ja bewusst aus der Masse hervor. Hat es Deinen Nerv getroffen?
T.B.: Auf jeden Fall. Ich bin total begeistert von dem Cover. Gerade weil das Cover so schön bunt ist. Diese Farbenvielfalt hat mich vollkommen überzeugt, zumal meine bisherigen Buchcover allesamt recht düster gehalten sind. Das liegt natürlich auch am Inhalt der Werke. Unser geplanter Holmes-Roman wird ja kein Horrorschinken, sondern ein waschechter Krimi werden – wenn auch mit einer phantastischen Facette versehen sein, bei der Holmes einiges zu schlucken haben wird.

A.B.: Liest Du regelmässig? Wenn ja, was bevorzugt?
T.B.: Ich lese ständig. Immer und überall, sobald ich dazu komme. Überwiegend natürlich Phantastik – wie immer im weitesten Sinne. Vom Hardcore-Horror bis hin zum Seichten, Atmosphärischen. Vom Science-Fiction Epos bis hin zur Gesellschaftssatire. Vom Krimi über Thriller bis zur philosophischen Hintertreppe. Einzig Sword and Sorcery – Fantasy, sowie Dark Romance liegen mir als literarisches Genre ebenso wenig wie der klassische Bergroman und die Liebesschmonzette. Spannend muss es sein und originell. Das sind meine Hauptkriterien bei Literatur allgemein. Ansonsten lese ich überwiegend Sachbücher (von Däniken bis hin zum Reprint des Hexenhammers). Auch manche Biographie hat den Weg in mein Bücherregal gefunden. Darüber hinaus habe ich die Zeitschrift NATIONAL GEOGRAPHIC abonniert und sauge deren Inhalt Monat für Monat wie ein Schwamm in mich auf. Ich finde die Zeitschrift sehr inspirierend.
Allerdings fehlt mir zum regelmäßigen Lesen mittlerweile definitiv die Zeit. Ich komme kaum noch hinterher. Aber so lange ich mehr gelesene als ungelesene Bücher im Regal stehen habe, akzeptiere ich das.

A.B.: Wie wichtig ist Dir der Kontakt zu Deinen Lesern und wie gestaltet sich dieser?
T.B.: Sehr wichtig. Als ich das erste Mal begriffen habe, dass es so etwas wie einen festen Leserstamm gibt, war ich völlig überrascht. Mittlerweile tummele ich mich gerade deswegen in diversen Internetforen. Ich habe auch schon mal einen Literaturchat mitgemacht, bei dem Leser gezielt über eines meiner Werke mit mir kommunizierten, was ich sehr spannend fand. Am liebsten ist es mir jedoch, wenn ich Leser bei meinen Lesungen persönlich kennenlerne. Manche bringen ja ihre gesamte Sammlung zum signieren mit, und ich bin erstaunt darüber, wie vollständig und umfangreich so manche Sammlung sein kann.

A.B.: Hältst Du auch Lesungen ab? Oder kann man Dich auf Cons antreffen? Wenn ja, auf welchen?
T.B.: Ich lese sehr gerne vor Publikum. Gemeinsam mit Markus K. Korb und Stefan Pfister habe ich einige Jahre lang die Lesereihe „Nachtgeschichten“ bestritten, die letztes Jahr zu einem finalen, großen Abschluss fand, zu dem auch einige Leser von sehr weit her ihren Weg fanden. Der Abend endete erst tief in der Nacht und wir führten lange und gute Gespräche. Dieses Jahr habe ich eine Halloween-Lesung hier in meiner Region gemacht und habe für die nächsten Jahre mit unserem Bürgermeister bezüglich einer Veranstaltungsreihe einen guten Deal aushandeln können. Ohne mich selbst beweihräuchern zu wollen, fällt mir tatsächlich auf, dass das Feedback nach Lesungen durchwegs positiv ist. Ich versuche stets, das Publikum am Handlungsgeschehen teilhaben zu lassen, falle manchmal sogar in kleine Theaterdarbietungen ein. Wenn sich einer hinsetzt, und einfach nur aus seinem Buch vorliest, dann ist das doch langweilig, denke ich mir. Meine Lesung sind eher dergestalt, dass man sich vorstellen muss, dass ein Commedian mit Faible für Performance einen Horror-Text vorliest ... Das Feedback des Publikums zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin, was Lesungen angeht.
Cons würde ich gerne mehr und öfter besuchen, doch oft hindern mich meine hauptberuflichen Verpflichtungen daran (Fakt ist: Ich muss einfach jedes zweite Wochenende arbeiten... Und just die wichtigen Cons fallen dann genau auf diese Wochenenden ...). Aufgrund unseres anstehenden Sherlock Holmes Romans planen Sören und ich derzeit gemeinsam auf den Sherlockcon zu fahren ... Ich muss terminlich jedoch noch einiges mit meinem Arbeitgeber abklären und kann noch nicht hundertprozentig sagen, ob es von meiner Seite her klappt.

A.B.: Gibt es Menschen, die Dich bei Deinem schriftstellerischen Werdegang unterstützt haben? Freunde, Familie, Kollegen? In Deinen Anfängen und jetzt?
T.B.: Täglich unterstützen tut mich Karo, die (frei nach Kishon) beste Ehefrau von allen. Ich weiß nicht wie viele Abende sie mich schon trotz mangelnder Motivation in mein Arbeitszimmer gejagt hat. Eine weitere wichtige Motivation – na ja, eher Inspirationsquelle – ist mein bester Freund, Stefan, mit dem ich in jungen Jahren einen gemeinsamen Englandurlaub durchlebte. Leider kommen wir nun nach und nach in das Alter, in dem jeder sein eigenes Ding macht, man sich um Familie und Karriere kümmert, und so kommen wir derzeit nur noch selten zusammen. Aber wenn wir uns sehen, ist es wie früher: Inspirierend und unglaublich kreativ. Und gerade, wenn ich an meine Anfänge denke, muss ich an Jörg Kleudgen denken. Er war es letztlich, der seinerzeit die „Steine“ ins Rollen brachte. Darüber hinaus hilft mir der regelmäßige Mailkontakt zu Freunden und Schriftstellerkollegen aus aller Welt mich weiterhin auf meine Sache zu konzentrieren und daran zu arbeiten, professioneller und organisierter zu werden. Ohne Freunde, Familie und Kollegen würde es nicht gehen – weder das Schreiben, noch der ganze Rest.

A.B.: Welchen Rat würdest Du Newcomer-Autoren für die Verlagssuche geben?
T.B.: Schickt nicht euer erstes Manuskript ab. Schickt euer bestes Manuskript ab!

A.B.: Worin siehst Du die Vor- und Nachteile in der Klein- und Großverlagsszene?
T.B.: Es gab eine Zeit – da war ich selbst noch nicht literarisch tätig, aber ich habe davon gelesen – da ging der Chefverleger eines Großverlages mit seinen Hausautoren zu einem gemeinsamen Abendessen, um über die laufenden Projekte zu sprechen. Dies passiert heutzutage nicht mehr. Zumindest ist mir von keinem meiner bei Großverlagen veröffentlichten Kollegen derartiges bekannt. Der Chef eines Kleinverlages würde vielleicht gerne mit seinen Hausautoren essen gehen – aber er kann es sich finanziell nicht leisten. Überträgt man dieses Gebaren nun auf sämtliche Aspekte des Verlagsbusiness (Autorenauswahl, Werbeetat, Lektorat, Coverartwork, Auflagenhöhe, Tantiemen, Rechteverwertung, Lizensen, etc.pp.), so ist eigentlich alles gesagt.

A.B.: Woran arbeitest Du derzeit? Auf was dürfen sich die Leser künftig freuen? Was ist zusammen mit Deiner Agentur geplant?
T.B.: Nun, zunächst natürlich der für nächstes Jahr im Fabylon Verlag geplante Holmes-Roman „Sherlock Holmes taucht ab“, von Sören und mir. Nebst einigen Kurzgeschichten, die in diversen Anthologien erscheinen werden (etwa „Dunkle Pfade“ oder „Die Knochenkirche“), habe ich bereits die Konzepte mehrere Romane erarbeitet, mit deren Vermittlung meine Agentur derzeit beschäftigt ist. Darunter ein weiteres Gemeinschaftswerk mit Sören Prescher. Der Roman ist bereits fertig geschrieben und ist ein waschechter, atmosphärisch dichter, mit vielschichtigen Charakteren ausgestatteter Horrorroman. Weitere Exposés sind bereits in Arbeit. Generell habe ich vor, mich zunehmend mehr auf Romane zu konzentrieren. Die letzten Jahre verliefen gerade privat mehr als turbulent, und erst jetzt, gegen Jahresende, haben sich viele Sachen auflösen und klären können. Von daher habe ich vor, nächstes Jahr strukturierter an mein Schaffen heranzugehen. Ich möchte disziplinierter werden, straffer und zielstrebiger arbeiten. Wenn mir das gelingt, darf der Leser gespannt sein, denn dann gibt’s in absehbarer Zeit einiges zu Lesen!

A.B.: Vielen Dank für das geduldige Beantworten meiner Fragen.
T.B.: Ich habe zu danken. Ich wünsche Dir und allen Lesern frohe Weihnachten und nen guten Rutsch ins neue Jahr – auf dass mir keiner ausrutscht!!!

Weitere Interviews mit Tobias Bachmann

Bachmann, Tobias Bachmann, Tobias
SUKKUBUS - Es ist ein Erotik-Thriller und kein Schmachtfetzen. - interviewt von Alisha Bionda (09. März 2015)
Bachmann, Tobias Bachmann, Tobias
Ich liebe meine Traumwelten! - interviewt von Florian Hilleberg (20. Januar 2009)


[Zurück zur Übersicht]

Manuskripte

BITTE KEINE MANUS­KRIP­TE EIN­SENDEN!
Auf unverlangt ein­ge­sandte Texte erfolgt keine Antwort.

Über LITERRA

News-Archiv

Special Info

"Flucht aus der Komfort- zone!"
Im Sachbuch "TOP: Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen" geht es um die Befähigung Höchstleistungen zu vollbringen.

Heutige Updates

LITERRA - Die Welt der Literatur Facebook-Profil
Signierte Bücher
Die neueste Rattus Libri-Ausgabe
Home | Impressum | News-Archiv | RSS-Feeds Alle RSS-Feeds | Facebook-Seite Facebook LITERRA Literaturportal
Copyright © 2007 - 2017 literra.info