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Leseprobe 3

WINTERS NIGHT
WINTERS NIGHT

Sophie Oliver
Roman / Vampirroman

Fabylon

VAMPIR: Band 10
Broschiert, 188 Seiten
ISBN: 978-3-943570-93

Dez. 2017, 13.90 EUR
Bestellen: Jetzt bestellen / auch als eBook erhältlich

Jules hatte den ganzen Tag geschlafen und danach eine große Menge an frischen Blutkonserven getrunken. Er hoffte, dass damit genug Blut in seinem Körper zirkulierte, um Nellie eine korrekte Untersuchung zu ermöglichen. Irgendein Parasit quälte ihn. Ein Virus, ein Bakterium, irgendetwas. Sie musste es einfach nur finden und entfernen. Das sollte wohl nicht zu viel verlangt sein, von jemandem, der so gut ausgebildet war wie Nellie Blake.
Er ertappte sich dabei, wie er zum wiederholten Mal auf die Uhr sah. Nach einer endlosen Reihe von langweiligen Durchschnittsfrauen musste er sich eingestehen, dass die Wissenschaftlerin anders war. Aufregend anders. Sie war unberechenbar, das reizte ihn. Ihre Reaktion auf seinen gestrigen Anfall hatte ihn beeindruckt. Anstatt in Panik zu verfallen, war sie ruhig geblieben. Sie hatte sich alles angehört, darüber nachgedacht und dann entschieden, ihm zu helfen. Einfach so. Vielleicht würde er sie sogar zu seiner Geliebten machen. Sobald es ihm besser ging. Sie würde natürlich schnell herausfinden, was er war. Dann würde er sie wie jede andere töten müssen, nachdem sie ihre Aufgabe erledigt hatte. Aber was machte das schon? Immerhin war sie nur ein Mensch.
In diesem Moment läutete es an der Haustür. Als er öffnete, kam er nicht umhin zu bemerken, wie hübsch Nellie aussah. Ihre Art sich zu kleiden hatte etwas Altmodisches, sehr Weibliches. Die rote Wollmütze wirkte wie selbst gestrickt und anscheinend trug sie lieber Röcke als Hosen. Das gefiel ihm.
»Es schneit schon wieder«, sagte sie zur Begrüßung.
Nachdem er sie hereingebeten hatte, sah sie sich kurz um. »Ein schönes Haus. Wir müssen nicht weiter hineingehen. Ich nehme die Probe hier im Flur.« Damit stellte sie den mitgebrachten Arztkoffer auf eine Konsole neben der Garderobe und öffnete ihn.
»Von meiner Doktorarbeit«, erklärte sie. »Damals kaufte ich mir eine kleine Laborausstattung. Sehr praktisch. Ich werde Ihr Blut bei mir daheim untersuchen, niemand außer mir wird es zu Gesicht bekommen.«
Jules war erleichtert. Sein Instinkt hatte ihn nicht getrogen, er hatte sich für die richtige Person entschieden. Rasch krempelte er seinen Ärmel hoch und sah dabei zu, wie Nellie fünf kleine Röhrchen mit dunkelrotem Blut befüllte.
»Ich nehme gleich etwas mehr. Dann muss ich Sie nicht noch einmal piksen und habe reichlich Untersuchungsmaterial.«
Er hätte sich gewünscht, sie würde noch ein wenig bei ihm bleiben, da er so selten auf kurzweilige Menschen traf, aber sie wollte keinesfalls weiter hineingehen. Stattdessen verabschiedete sie sich sofort wieder und machte sich auf dem Heimweg.
Sobald sich die Tür hinter ihr geschlossen hatte, griff er nach seinem Mantel. Er würde noch einmal ausgehen. Wenn Nellie etwas herausfand, wollte er das sofort erfahren. Ein kleines Haus in den Mews konnte nicht allzu schwer zu beobachten sein.

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